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Investment-Strategie-Kolumne: IBM – Hardware, Software, Service
Währen der knapp 100-jährigen Firmengeschichte hat sich IBM immer wieder neu definiert, steigerte durch ständige Innovationen neben dem Bekanntheitsgrad auch den Unternehmenswert und verfügt heute über breit gefächerte Erfahrungen im Bereich Informationstechnologie und e-Business-Lösungen. Seinen Kunden bietet IBM neben modernsten Hardware- und Softwarelösungen auch industriespezifische Beratungs- und Implementierungsleistungen.
Dank des starken internationalen Geschäfts konnte IBM im zweiten Quartal 2008 Umsatz und Gewinn deutlich steigern. So lag der Gewinn aus den laufenden Geschäften im Berichtszeitraum bei 2,8 Milliarden Dollar bzw. 1,98 Dollar je Aktie, nachdem das Unternehmen im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von 2,3 Mrd. Dollar bzw. 1,55 Dollar je Aktie erzielt hatte. Der Gesamtumsatzerlös für das zweite Quartal 2008 verzeichnete im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen Anstieg um 13 Prozent auf 26,8 Milliarden US-Dollar.
Für den Rest des Jahres ist IBM nach eigenen Angaben sehr zuversichtlich und erwartet, dass das Wachstum im Ausland die Schwäche in den USA wettmachen wird. Daher hat das Unternehmen mit der Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal 2008 die Prognose zum Ergebnis je Aktie im Gesamtjahr 2008 erneut angehoben. IBM geht nun von einem Gewinn je Aktie von mindestens 8,75 Dollar aus. Der IT-Konzern bekräftigte zudem, dass er auf dem Weg ist, 2010 ein Ergebnis je Aktie von 10 bis 11 USD zu erzielen.
Ein Blick auf die charttechnische Situation der Aktie von IBM zeigt, dass sich das Papier, ausgehend von einem Tief bei 10,16 Dollar im August 1993, im Rahmen einer langfristigen Aufwärtsbewegung bis auf das Allzeithoch bei 139,19 Dollar entwickeln konnte. Anschließend kam es zu einer mehrjährigen Seitwärtsbewegung, welche Anfang 2002 in eine Korrektur mündete, deren Tiefpunkt im Oktober 2002 bei 54,01 Dollar erreicht wurde. Nach einem Verlaufstief bei 72,73 Dollar im Juli 2006 startete die Aktie eine beschleunigte Aufwärtsbewegung und bildete ein Zwischenhoch bei 130,00 Dollar, welches nicht mehr weit vom Allzeithoch bei 139,19 Dollar entfernt war. Der darauf folgende Kursrückgang traf im Bereich um 118,50 Dollar auf Unterstützung in Form früherer Hochpunkte. Seitdem bewegte sich die Aktie wieder aufwärts. Für spekulativ orientierte Trader, die von einer Fortsetzung der Aufwärtsentwicklung ausgehen und an dieser partizipieren möchten, könnte der Wave XXL Call Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB93K5) interessant sein. Das Stopp-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 106,20 Dollar.
WAVE XXL IBM
WKN DB93K5 ISIN DE000DB93K59 Basispreis 96,87 USD Stopp-Loss 106,20 USD Laufzeit Open End Bezugsverhältnis 1:10 Aktueller Kurs 2,12 Euro
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Unter X-markets vereint die Deutsche Bank AG den Handel von Strukturierten Produkten. Darunter fallen vorwiegend Hebel- und Anlageprodukte für institutionelle und private Kunden. Mit der Investment-Strategie der Woche stellt X-markets Ideen und Anregungen aus der Welt der Derivate vor.
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
| 10.10.2008 | IBM zurückhaltend bleiben | Frankfurter Tagesdienst | |
| 10.10.2008 | IBM overweight | Thomas Weisel Partners LLC | |
| 10.10.2008 | IBM neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 10.10.2008 | IBM sell | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 10.10.2008 | IBM neues Kursziel | Merrill Lynch & Co., Inc. |
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