16.05.2008 14:52
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Investment-Strategie-Kolumne: SOLON – Zahlen konnten überzeugen

Die SOLON AG für Solartechnik ist einer der führenden deutschen Hersteller von Solarmodulen und Anbieter von Photovoltaik-Komplettsystemen für solare Großkraftwerke. Mit dem Börsengang im Jahr 1998 war die Gesellschaft das erste börsennotierte Unternehmen der Solarbranche in Deutschland.

Jüngst gab der Konzern die Zahlen zum ersten Quartal bekannt. Demnach konnten sowohl der Umsatz als auch der Gewinn gegenüber dem Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt werden. Experten sprachen von insgesamt überzeugenden Zahlen. In den ersten drei Monaten wurden Solarmodule mit einer Nennleistung von 41 MWp produziert, womit das Unternehmen nach eigenen Angaben nahtlos an die starke Entwicklung des letzten Quartals anknüpfen konnte. Außerdem hat sich der Anteil der im Ausland erzielten Umsätze auf über 75 Prozent erhöht. Vor allem das anhaltend starke Geschäft in Spanien sowie die steigende Nachfrage nach Solartechnik in Italien hätten laut Quartalsbericht zu dieser Entwicklung beigetragen.

Erneut bestätigt wurden die Erwartungen des Managements für das Geschäftsjahr 2008. So werde weiterhin eine Produktionsausweitung auf 200 MWp und eine Steigerung des Umsatzes sowie des bereinigten Ergebnisses um jeweils 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr angestrebt. Der Wachstumskurs solle beibehalten und die Produktionskapazitäten im laufenden Jahr auf 500 MWp ausgebaut werden.

Im Zusammenhang mit den jüngsten Gerüchten über eine mögliche Kürzung der Solar-Subventionen in Deutschland um 30 Prozent gingen Branchenkenner überwiegend davon aus, dass sich diese Entwicklung zunächst nicht einstellen werde. Die Bundesregierung habe ein großes Interesse am weiteren Wachstum der Solarindustrie, was durch Subventionskürzungen erschwert werden würde. Generell seien potenzielle Kürzungen für die Zukunft jedoch nicht auszuschließen.

Der Kursverlauf der SOLON-Aktie war in den letzten 5 Jahren von einer dynamischen Aufwärtsbewegung geprägt. Seit November des letzten Jahres gingen die Notierungen dann deutlich zurück, in der Spitze um mehr als 60 Prozent. Zuletzt war eine Beruhigung der Kursentwicklung zu beobachten.

Konservative Anleger, die auf eine Stabilisierung der Kurse setzen möchten, könnten sich für ein von der Deutschen Bank emittiertes Diskont-Zertifikat (WKN DB3EFN) auf die SOLON-Aktie interessieren. Mit diesem Zertifikat kann per Laufzeitende bei unveränderter Aktiennotierung eine attraktive Seitwärtsrendite von 31,82 Prozent pro Jahr erzielt werden. Gleichzeitig kommt Anlegern der komfortable Rabatt von derzeit 31,29 Prozent auf den Aktienkurs zugute. Der Maximalwert des Zertifikats ist auf 45,00 Euro begrenzt und wird erreicht, wenn die SOLON-Aktie am Ende der Laufzeit auf oder über dieser Kursmarke notieren sollte. Erst wenn die Aktie über 65 Euro ansteigen sollte, würden Investoren mit dem Direktinvestment besser fahren.

Diskont-Zertifikat auf SOLON AG für Solartechnik

WKN DB3EFN ISIN DE000DB3EFN1 Höchstbetrag (Cap) 45,00 Euro Seitwärtsrendite p.a. 31,82 Prozent Rabatt 31,29 Prozent Bezugsverhältnis 1:1 Laufzeit 22. Juni 2009 Aktueller Kurs 33,26 Euro

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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