09.05.2008 08:57
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KORREKTUR: Allianz bestätigt Ziel für Dresdner nicht - Bank mit Verlust

        (Korrigiert wird die Größe bei der Dresdner Bank im dritten Satz. Es handelt sich um das operative rpt. operative Ergebnis.)

    MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Finanzkonzern Allianz  hat nach den Belastungen durch die Finanzkrise im ersten Quartal sein Gewinnziel für die Dresdner Bank ausdrücklich nicht bekräftigt. Das bisherige Renditeziel von durchschnittlich mindestens 15 Prozent auf das Risikokapital bis 2009 könne nicht bestätigt werden, teilte der Konzern am Freitag in München mit. Im ersten Quartal verbuchte die Dresdner Bank einen operativen Verlust von 453 Millionen Euro nach einem operativen Gewinn von 677 Millionen Euro im Vorjahr. Auf Konzernebene hält die Allianz allerdings an ihrer Zielvorgabe fest, das operative Ergebnis bis 2009 im Schnitt um jeweils 10 Prozent zu steigern.

    Der Gewinn des Allianz-Konzerns brach - wie Ende April angekündigt - von 3,240 auf 1,148 Milliarden Euro ein. Das operative Ergebnis ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,870 auf 1,856 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz fiel mit 27,7 Milliarden Euro ebenfalls schwächer aus als im Vorjahr, als er bei 29,323 Milliarden gelegen hatte. Seit dem Jahreswechsel gab auch das Eigenkapital erneut nach, dieses Mal um 2,8 Milliarden Euro auf 45,0 Milliarden Euro. Bereits im Schlussquartal 2007 war das Eigenkapital um rund eine Milliarde Euro gesunken.

    Für den Rückgang des operativen Konzerngewinns zeichnete nicht nur die Dresdner Bank verantwortlich. Im Leben- und Krankenversicherungsgeschäft gab das operative Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr von 750 auf 589 Millionen Euro nach. Im Asset Management ging es von 312 auf 241 Millionen Euro zurück. Einzig die Schaden- und Unfallversicherung legte von 1,267 auf 1,479 Milliarden Euro zu. Hier verbesserte sich auch die kombinierte Schaden-Kosten-Quote von 96,8 auf 94,8 Prozent. Je weiter sie unter 100 Prozent liegt, desto stärker sind Schäden und Verwaltungskosten alleine durch Beitragseinnahmen gedeckt. Bis 2009 soll sie im Schnitt unter 94 Prozent bleiben, hieß es.

    Bei der Dresdner Bank war hingegen nicht nur der operative Gewinn rückläufig. Die operativen Erträge fielen um beinahe zwei Drittel von 2,023 Milliarden auf 719 Millionen Euro./stw/zb





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