07.05.2008 10:40
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Koalitionspolitiker für nationale Lösung bei Postbank

        HAMBURG (dpa-AFX) - Im Poker um den möglichen Verkauf der Postbank macht sich die Regierungskoalition für eine nationale Lösung stark. "Wir rechnen damit, dass sich ein potenter inländischer Interessent findet. Das ist die Variante, die die Politik eindeutig favorisiert", sagte der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Otto Bernhardt, der "ZEIT" (Donnerstag).

    Beim Koalitionspartner setzt man dabei angesichts der vielen Interessenten auf eine Lösung, die die Commerzbank  einschließt. "Die Commerzbank hat gute Karten. Deutschland ist groß genug für zwei starke Banken", sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD, Carsten Schneider.          Die Deutsche Post  prüft derzeit alle Optionen inklusive eines Verkaufs für ihre Tochter Postbank. Die Schlange der potenziellen Interessenten ist bereits lang: Deutliches Interesse haben die Deutsche Bank  und die Commerzbank geäußert. Bei der Allianz , die ihre Banktochter Dresdner in zwei Teile aufteilen will, gibt es Spekulationen, dass sie das Privatkundengeschäft in ein Dreierbündnis mit der Postbank und der Commerzbank einbringen will. Als mögliche ausländische Interessenten gelten laut "ZEIT" die niederländische ING   sowie die spanische Banco Santander ./sb/tw

Aktien in diesem Artikel

Deutsche Postbank 59,2 +2,6%
ING Groep 25,7 +0,3%
Commerzbank 23,5 +0,8%
Deutsche Bank 76,5 +0,1%
Allianz SE 129,3 -0,4%

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