Konzern-Chef schließt Einstieg bei Fujitsu Siemens Computers nicht aus – "Sind für Akquisitionen offen"
München. Der chinesische Computerbauer Lenovo erwartet eine sinkende Nachfrage nach seinen Produkten: "Die aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit führt dazu, dass Firmen und Privatkunden weltweit weniger ausgeben. Auch wir sind dagegen nicht immun", sagte Lenovo-Chef Bill Amelio gegenüber €uro am Sonntag laut Vorabbericht (E-Tag: 12.10.2008). Es werde dauern, bis Verbraucher und Unternehmen wieder Vertrauen fassten. Daher komme es nun darauf an, "schnell und flexibel zu sein", sagte Amelio.
Eine Übernahme des Endkunden-Geschäfts von Fujitsu Siemens Computers (FSC) schloss Amelio nicht aus. Man prüfe "alle Optionen" und sei "für Akquisitionen offen", sofern der Preis stimme, sagte er der Wirtschaftszeitung. Nach dem aktuell diskutierten Modell will Fujitsu die FSC-Anteile von Siemens übernehmen und die Endkunden-Sparte anschließend weiterreichen, erklärte eine mit den Vorgängen vertraute Person gegenüber €uro am Sonntag. Dazu lehnte Amelio einen Kommentar ab.