Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die METRO AG (ISIN DE0007257503/ WKN 725750) erwartet im zweiten Quartal Einmalaufwendungen in Höhe von rund 237 Mio. Euro in Zusammenhang mit der Optimierung des Filialnetzes von Real. Dabei wird sich Real bis Anfang 2010 von 27 defizitären Standorten trennen.
Wie der im DAX30 notierte Einzelhandelskonzern am Freitag mitteilte, wurde ferner beschlossen, die Trennung von den Adler Modemärkten zu forcieren. In diesem Zusammenhang ergibt sich ein niedrigerer Bewertungsansatz für die Adler-Gruppe. Daraus resultieren im zweiten Quartal 2008 nichtzahlungswirksame Aufwendungen in Höhe von 312 Mio. Euro aus der vollständigen Abschreibung der Firmenwerte sowie sonstige Belastungen in Höhe von rund 63 Mio. Euro.
Bei diesen Belastungen handle es sich um Sonderfaktoren, die nicht in der Ergebnisprognose für 2008 berücksichtigt sind, hieß es. Die METRO Group rechnet im Geschäftsjahr 2008 unverändert mit einem EBIT-Anstieg von 6 bis 8 Prozent vor Sonderfaktoren. Diese Belastungen werden keine Auswirkungen auf den Dividendenvorschlag des Vorstands für das Geschäftsjahr 2008 haben.
Bisher fielen die METRO-Papiere um 1,02 Prozent und notieren aktuell bei 37,86 Euro. (25.07.2008/ac/n/d)