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Mail oder nicht Mail: Singapurs DBS stürzt Lehman Brothers
EMFIS.COM - Singapur / New York 17.03.08 (www.emfis.com) Kann man den auflaufenden Meldungen Glauben schenken, dann bringt eine E – Mail innerhalb der Development Bank of Singapore (DBS Group) die Aktie des US Investmenthauses Lehman Brothers zum Absturz und das noch bevor man morgen offiziell die Zahlen veröffentlichen wird.
Das Wall Street Journal berichtete, unter Berufung auf informierte Kreise, dass die DBS Group ihre Händler angewiesen hätte, mit der US Investmentbank keinerlei Transaktionen mehr durchzuführen. Es wurde der Verdacht geäußert, dass Lehman Brothers mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen hätte.
Gegenüber der Zeitung kam sofort ein Dementi des Head of Corporate Communications Matthew Russell und der Verweis auf ausreichende Cash – Bestände. Aus dem Haus der DBS wurde der Bericht ebenfalls zurückgewiesen und erklärt, dass man wegen den Unsicherheiten am Markt künftig vorsichtiger agieren will bei neuen Abschlüssen mit Lehman. Es wurde betont, dass man weiter mit dem US Investmenthaus im Geschäft sei.
Das alles half aber nichts mehr. Im Zuge des Zusammenbruchs von Bear Stearns reagiert der Markt auf die kleinsten Signale mit erdbebenartigen Verhalten.
So verlor dann auch die Aktie von Lehman mit Börsenstart innerhalb weniger Sekunden ein Drittel seines Wertes. Dazu kam, dass die Ratingagentur Moody’s ihren Ausblick für Lehman Brothers von positiv auf stabil nach unten reduzierte.
Inzwischen kann sich der Wert zwar etwas erholen, steht aber immer noch mit einem satten Minus von 15,3 Prozent bei 33,27 US Dollar.
Das Wall Street Journal berichtete, unter Berufung auf informierte Kreise, dass die DBS Group ihre Händler angewiesen hätte, mit der US Investmentbank keinerlei Transaktionen mehr durchzuführen. Es wurde der Verdacht geäußert, dass Lehman Brothers mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen hätte.
Gegenüber der Zeitung kam sofort ein Dementi des Head of Corporate Communications Matthew Russell und der Verweis auf ausreichende Cash – Bestände. Aus dem Haus der DBS wurde der Bericht ebenfalls zurückgewiesen und erklärt, dass man wegen den Unsicherheiten am Markt künftig vorsichtiger agieren will bei neuen Abschlüssen mit Lehman. Es wurde betont, dass man weiter mit dem US Investmenthaus im Geschäft sei.
Das alles half aber nichts mehr. Im Zuge des Zusammenbruchs von Bear Stearns reagiert der Markt auf die kleinsten Signale mit erdbebenartigen Verhalten.
So verlor dann auch die Aktie von Lehman mit Börsenstart innerhalb weniger Sekunden ein Drittel seines Wertes. Dazu kam, dass die Ratingagentur Moody’s ihren Ausblick für Lehman Brothers von positiv auf stabil nach unten reduzierte.
Inzwischen kann sich der Wert zwar etwas erholen, steht aber immer noch mit einem satten Minus von 15,3 Prozent bei 33,27 US Dollar.
| 27.09.2006 | DBS Group kaufen | Asia Investor |
Aktien in diesem Artikel
| DBS Group | 4,7 | -2,5% |
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