Maliki zuversichtlich für deutsche Investitionen im Irak
BERLIN (AFP)--Nach einem Treffen mit rund 120 deutschen Wirtschaftsvertretern hat sich der irakische Ministerpräsident Nuri el Maliki zuversichtlich gezeigt, Investoren aus Deutschland anlocken zu können. Die deutschen Unternehmen hätten das Recht, wegen der Sicherheitslage besorgt zu sein, sagte Maliki am Mittwoch vor Journalisten in Berlin.
Er wolle die Unternehmer jedoch "in den nächsten Tagen" davon überzeugen, dass die Sicherheitslage ihre "Rückkehr zulässt". Maliki hatte die rund 120 Unternehmer am Dienstagabend bei einem Dîner aufgerufen, Abgesandte in den Irak zu schicken, um sich vor Ort ein Bild über die Sicherheitslage zu machen.
Der deutsche Energie-Konzern Wintershall, der über die Berechtigung zur Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen für Lizenzen im Irak verfügt, teilte unterdessen mit, dass er "zur Zeit keine konkreten Projekte" in dem Land verfolge. Neben wirtschaftlicher Attraktivität sei "politische Stabilität eine Grundvoraussetzung für ein mögliches Engagement", teilte ein Unternehmenssprecher in Kassel mit.
Die BASF-Tochter Wintershall war am Dienstag von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Maliki als Beispiel für ein potenzielles privatwirtschaftliches Engagement im Irak genannt worden.
DJG/kth (END) Dow Jones NewswiresJuly 23, 2008 07:57 ET (11:57 GMT)
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