12.05.2008 08:03
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Mercedes will mehr Teile austauschbar machen - ANE

   STUTTGART (Dow Jones)--Mercedes-Benz will künftig noch mehr Teile der verschiedenen Modelle austauschbar machen, um die Effektivität anzuheben und die Kosten zu senken. "Es macht Sinn, um die Kommunalität so hoch wie möglich zu halten", sagte Thomas Weber, Vorstandsmitglied der Daimler AG für Konzernforschung & Mercedes-Benz Cars Entwicklung im Interview mit der Fachzeitschrift "Automotive News Europe" (ANE).

   Weber sagte, dass innerhalb eines Segments, wie bei der E- und der C-Klasse von Mercedes, mehr als 50% der Komponenten identisch seien. Aber das Unternehmen strebe auch den Austausch von Teilen in verschiedenen Segmenten an. Der neue GLK SUV, der auf der Auto Show in Peking im vergangenen Monat vorgestellt wurde, sei ein Beispiel für diese Strategie.

   "Der GLK ist hoch integriert mit der C-Klasse", sagte Weber. "Es ist ein Derivat der C-Klasse, aber wir haben daran gearbeitet, ihm alle Gene eines SUV zu geben." Der GLK verfüge über die gleiche Elektronik und den Antrieb wie die C-Klasse. "Aber das Äußere ist völlig verschieden", sagte Weber und fragte zugleich: "Haben Sie bemerkt, dass der GLK etwas mit der C-Klasse zu tun hat?". Da beide Fahrzeuge so ähnlich seien, könnten sie auf einem Band im Werk in Bremen gebaut werden.

   "Die C-, E- und die S-Klasse können aus konzeptioneller Sicht sehr ähnlich gebaut werden", sagte Weber. Aber danach seien die Anforderungen für die S-Klasse beispielsweise deutlich höher. "Wir wollen die Antriebe, Achsen, Bremsen sowie die Architektur der Elektronik bei allen 1,3 Millionen Fahrzeugen, die wir bauen, austauschbar machen. Wir können dies tun und Kosten sparen, die Qualität verbessern und die Mercedes-Gene schützen", fügte er hinzu.

Webseite: http://www.autonews.com

DJG/cbr (END) Dow Jones Newswires

   May 12, 2008 02:00 ET (06:00 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 02 00 AM EDT 05-12-08

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