23.07.2008 16:39
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Merck KGaA: EU-Zulassung für erweiterte "Erbitux"-Anwendung (zwei)

   Damit ist das Medikament in Europa für einen Großteil der metastasierten Darmkrebsfälle nun auch zur Erstlinientherapie zugelassen. Studien hatten zuvor die gesteigerte Wirksamkeit der Kombination von "Erbitux" mit Standard-Chemotherapien in der Erstlinientherapie gegenüber der Chemotherapie allein demonstriert.

   Zusätzliche Analysen dieser Studien zur Untersuchung der Wirksamkeit von "Erbitux" bei Patienten mit so genannten KRAS-Wildtyp-Tumoren wurden den Behörden ebenfalls vorgelegt und kürzlich auf wissenschaftlichen Kongressen vorgestellt. Auf dem weltweit größten Onkologiekongress ASCO in den USA vor einigen Wochen gehörten sie zu dem am intensivsten diskutierten Ergebnissen.

   Diesen Auswertungen zufolge wurde bei Patienten mit KRAS-Wildtyp-Tumoren bei der Behandlung mit "Erbitux" im Vergleich zur alleinigen Chemotherapie eine erheblich verbesserte Wirksamkeit beobachtet. Dies zeigte sich in statistisch signifikant höheren Ansprechraten und einem reduzierten Risiko eines weiteren Fortschreitens der Tumore.

   Normale oder nicht-mutierte Karzinome, wissenschaftlich auch als KRAS-Wildtyp-Tumore bezeichnet, treten bei bis zu 65% aller Patienten mit metastasierten Kolorektalkarzinomen auf. Bei Patienten mit normalem KRAS-Status blockiert das Krebsmedikament einen für das Tumorwachstum wichtigen Signalweg. Die KRAS-Mutation hebt diese Wirkung von "Erbitux" auf, so dass der Tumor weiter wachsen, sich ausbreiten und metastasieren kann.

Webseite: http://www.merck.de DJG/rib/cbr (END) Dow Jones Newswires

   July 23, 2008 10:38 ET (14:38 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 10 38 AM EDT 07-23-08

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