Whitehouse Station, NJ (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co. Inc. (ISIN US5893311077/ WKN 851719) hat am Dienstag einen Vioxx-Prozess in New Orleans für sich entscheiden können. Den Angaben zufolge ging es um eine Herzattacke eines Mannes.
Dem Urteil zufolge hatte Merck & Co. in ausreichendem Maße vor den Risiken des Medikaments gewarnt, weshalb der Herzanfall des Mannes nicht dem Medikament zugeschrieben werden kann. Bei dem nun verhandelten Fall handelt es sich um den zehnten Vioxx-Prozess.
Wie die Merck & Co. am Mittwoch mitteilte, hat der Konzern seine strategische Partnerschaft für Arteriosklerose-Plaque mit der Foxhollow Technologies Inc. (ISIN US35166A1034/ WKN A0DLHM) ausgeweitet. Dabei wird der Konzern 11 Prozent an Foxhollow für rund 95 Mio. Dollar erwerben. Ferner wird Merck & Co. in den nächsten vier Jahren für die exklusive Zusammenarbeit rund 40 Mio. Dollar bezahlen. Für Forschungsarbeiten in den ersten drei Jahren stellt Merck dabei einen Betrag von mindestens 60 Mio. Dollar zur Verfügung.
Die Merck-Aktie notiert derzeit an der NYSE bei 42,28 Dollar (+1,25 Prozent). Die Foxhollow-Papiere legen an der NASDAQ aktuell 22,50 Prozent auf 33,38 Dollar zu. (27.09.2006/ac/n/a)