21.07.2008 23:27
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Merck & Co. kann Erwartungen übertreffen, Vytorin-Studie belastet

Whitehouse Station, NJ (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co. Inc. (ISIN US5893311077/ WKN 851719) legte am Montag nach US-Börsenschluss die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2008 vor. Während die Quartalszahlen überzeugen konnten, enttäuschte der Konzern mit negativen Studienergebnissen zum Cholsterin-Senker Vytorin, den er zusammen mit dem US-Pharmakonzern Schering-Plough Corp. (ISIN US8066051017/ WKN 850469) vermarktet.

Demnach lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 1,77 Mrd. Dollar bzw. 82 Cents je Aktie, nach 1,68 Mrd. Dollar bzw. 77 Cents je Anteilsschein im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten und Restrukturierungsaufwendungen verbesserte sich der Nettogewinn im Vorjahresvergleich von 82 auf 86 Cents je Aktie. Der Konzernumsatz lag bei 6,05 Mrd. Dollar, nach 6,11 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Analysten hatten zuvor ein EPS von 83 Cents sowie einen Umsatz von 6,05 Mrd. Dollar erwartet.

Für das laufende dritte Quartal 2008 liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 81 Cents sowie einem Umsatz von 6,10 Mrd. Dollar. Angesichts der negativen Studie zum Cholsterin-Senker Vytorin gab Merck & Co. keine langfristigen Prognosen.

Die Aktie von Merck & Co. schloss heute an der NYSE bei 35,33 Dollar. Nachbörslich verliert die Aktie 7,73 Prozent auf 32,60 Dollar. (21.07.2008/ac/n/a)

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