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Metro sieht Anzeichen für Turnaround bei Real - BöZ
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Handelskonzern Metro AG kommt mit der Sanierung der Supermarktkette Real voran. "Es gibt deutlich mehr Anzeichen, dass wir den Turnaround schaffen, als dass wir ihn nicht schaffen", sagte Metro-Finanzvorstand Thomas Unger der "Börsen-Zeitung" (BöZ, Dienstagsausgabe) im Interview. Ein Durchbruch sei noch nicht geschafft, aber man sei auf einem guten Weg.
Real ist aus Sicht von Unger für die Kunden wieder attraktiver geworden: Grund dafür seien ein attraktiveres Angebot und eine bessere Preispolitik. In den vergangenen Quartalen habe Metro bei Real ein wieder anziehendes Geschäft beobachtet. "Die Stimmungslage bei Real wird deutlich optimistischer", sagte Unger der Zeitung.
Beim Immobilienbestand der Metro will Unger zu "aktivem Portfoliomanagement" übergehen. Gebäude sollen veräußert werden, wenn es sinnvoll ist, allerdings will der Konzern auch in neue Immobilien investieren. Einen vollständigen Verkauf der Immobilien schloss Unger mit Blick auf die Verteilung auf über 30 Länder aus.
Mit den Kennzahlen des Konzerns zeigte sich Unger im Interview zufrieden. Mit der Eigenkapitalquote von 20% "fühle man sich wohl", wobei diese als statischer Wert für einen Handelskonzern weniger relevant sei und vielmehr der Cash-Flow von größerer Bedeutung. Das S&P-Rating "BBB+" nannte Unger eine "gute Größenordnung". Eine Verbesserung des Ratings sei nicht erstrebenswert, da die dafür nötigen Anstrengungen das Wachstum des Unternehmens deutlich bremsen würden.
Das für 2008 prognostizierte Umsatzplus von mehr als 6% und das EBIT-Plus vor Sondereffekten von 6% bis 8% bezeichnete Unger im Gespräch als "vernünftige Prognose".
Webseiten: http://www.boersen-zeitung.com http://www.metro.de
DJG/mmr/rio (END) Dow Jones Newswires
June 17, 2008 01:04 ET (05:04 GMT)
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