29.02.2008 14:06
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Motorenbauer Deutz erwägt Produktion auch in den USA - Welt

   BERLIN (Dow Jones)--Der Motorenbauer Deutz AG denkt einem Zeitungsbericht zufolge über den Aufbau einer Produktion in den USA nach. "Ich halte das für einen strategisch richtigen Schritt. Mit einer eigenen Fertigung würden wir uns dort noch wesentlich leichter tun", sagte der neue Vorstandsvorsitzende des Kölner Unternehmens, Helmut Leube, der Zeitung "Die Welt" (Samstagsausgabe).

   Derzeit liefert Deutz von Deutschland aus jährlich rund 50.000 Motoren in die USA, dem nach Europa zweitwichtigsten Markt für das MDAX-Unternehmen. Eine Entscheidung soll Leube zufolge noch in diesem Jahr fallen. Darüber hinaus kann sich Leube auf lange Sicht eine Produktion im aufstrebenden indischen Markt vorstellen. "Wir müssen uns in Asien noch breiter aufstellen", sagte er.

   Für die Zukunft schließt Helmut Leube weitere Kooperationen und Gemeinschaftsunternehmen nicht aus. Genau wie Akquisitionen. "Wir wollen uns im Bereich der Abgasnachbehandlung verstärken und die Fertigung von Komponenten ausbauen, um uns vom reinen Motorenlieferanten zum Systemanbieter weiterzuentwickeln", so Leube. Verhandlungen mit möglichen Übernahmekandidaten habe es bislang aber noch nicht gegeben.

Webseiten: http://www.welt.de http://www.deutz.de DJG/pia/cbr (END) Dow Jones Newswires

   February 29, 2008 07:56 ET (12:56 GMT)

   Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.- - 07 56 AM EST 02-29-08

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