30.06.2008 07:00
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Odanacatib, ein Kathepsin-K-Inhibitor in der Prüfphase, reduzierte Knochenumsatzmarker bei Frauen mit Brustkrebs und Knochenmetastasen

Merck & Co., Inc, Whitehouse Station, New Jersey/USA, in vielen Ländern als Merck Sharp & Dohme oder MSD tätig, meldete Ergebnisse einer neuen Studie, in der sein im Prüfstadium befindlicher selektiver Kathepsin-K-Inhibitor Odanacatib die Knochenumsatzwerte (Abbau und Aufbau von Knochensubstanz) bei Frauen mit Brustkrebs reduzierte, bei denen der Krebs auf die Knochen übergegriffen hatte (Knochenmetastasen). Die Studienergebnisse wurden heute in einer mündlichen Sitzung auf der VII. Internationalen Tagung über Knochenerkrankungen in Verbindung mit Krebs vorgestellt. ,,Knochenmetastasen sind eine häufige und ernsthafte Komplikation bei Patientinnen mit Brustkrebs", erläuterte Dr. med. Christopher Wynne, Studienleiter und klinischer Onkologe des Christchurch Clinical Studies Trust in Neuseeland. ,,Diese Ergebnisse zeigen, dass Odanacatib mehrere klar gekennzeichnete biochemische Knochenumsatzmarker bei Krebspatientinnen mit Knochenmetastasen reduzierte, was darauf hinweist, dass dieses Prüfpräparat den mit Knochenmetastasen verbundenen beschleunigten Knochenabbau potenziell verlangsamen kann." Odanacatib ist ein höchst selektiver, leistungsstarker Hemmer des Kathepsin-K-Enzyms, das beim Abbau des Proteins im Knochen eine bedeutende Rolle spielt. Bei Krebs, der auf die Knochen übergegriffen hat, beschleunigen die Tumorzellen den normalen Knochenab- und -aufbau, was wiederum das Tumorwachstum und die Knochenzerstörung begünstigt. Durch die Hemmung der Aktivität von Kathepsin-K bietet Odanacatib einen potenziell neuartigen Therapieansatz für metastatische Knochenerkrankungen, der sich von der Wirkungsweise anderer häufig eingesetzter Arzneimittel unterscheidet. In der Studie reduzierte eine einmal täglich oral verabreichte 5-mg-Dosis Odanacatib (n=29) den Wert von N-Telopeptid im Urin (uNTx), einen häufig eingesetzten Marker der Knochenresorption (Abbau), im Laufe von vier Wochen um 77 Prozent gegenüber den Basislinienwerten. Diese Ergebnisse zeigten sich bereits an Tag 7, dem ersten Messpunkt. Die Therapie mit einer intravenös verabreichten 4-mg-Dosis Zoledronsäure (n=14) reduzierte den uNTx-Wert um 73 Prozent. Außerdem wurde in der Studie auch die Ansprechrate anderer Knochenumsatzmarker ausgewertet, beispielsweise des Knochenresorptionsmarkers uDPD (Deoxpyridinolin im Urin), des Knochenaufbaumarkers sBSAP (serum-knochenspezifische alkaline Phosphatase) und des Markers der Kathepsin-K-Aktivität s1CTP (serum-crosslinked C-terminales Peptid). Die am häufigsten berichteten mit Odanacatib verbundenen unerwünschten Ereignisse waren unter anderen Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Knochenschmerzen. An dieser randomisierten, doppelblinden Multicenter-Studie nahmen 43 Frauen mit Brustkrebs und metastatischer Knochenerkrankung teil. Die Probandinnen erhielten entweder eine oral verabreichte 5-mg-Dosis Odanacatib täglich oder eine intravenös verabreichte 4-mg-Dosis Zoledronsäure an Tag 1. Das mittlere Alter der Frauen lag bei 60 Jahren. Die primären Endpunkte der Studie waren der Knochenabbaumarker urinäres N-Telopeptid des Typ I Kollagen, korrigiert für Kreatinin (uNTx; pmol BCE/µmol Kreatinin) sowie die Sicherheit des Präparats. ,,Das ist die erste Studie zur Bewertung von Odanacatib bei Krebspatientinnen", sagte Dr. med. Antonio Lombardi, Senior Director von Merck Research Laboratories. ,,Aufbauend auf diese Ergebnisse sind derzeit größer angelegte Phase-III-Studien mit der 5-mg-Tagesdosis Odanacatib bei Patientinnen mit Brustkrebs und Patienten mit Prostatakrebs in der Planung." Informationen zu Knochenmetastasen Eine metastatische Knochenerkrankung tritt auf, wenn Krebszellen aus dem Primärtumor auf die Knochen übergreifen. Bei Patientinnen mit Brustkrebs breitet sich der Krebs häufig auf die Knochen aus. Bis zu drei Viertel der Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs sind davon betroffen und bei zwei Dritteln dieser Frauen treten skelettbezogene Ereignisse oder ernsthafte Komplikationen auf, beispielsweise extreme Schmerzen, Knochenabbau und damit verbundene Frakturen, Nervenschädigung wie etwa Kompression der Wirbelsäule, Operationen oder Strahlentherapie aufgrund von Knochenkomplikationen oder gefährlich hohe Kalziumwerte im Blut (Hyperkalzämie). Verpflichtung zur onkologischen Forschung MSD hat sich allen Aspekten der Betreuung von Krebspatienten verpflichtet - Vorbeugung, Behandlung und unterstützende Pflege. Dank hoher interner Forschungskompetenzen, selektiver Partnerschaften und Akquisitionen und leistungsstarker Technologien, beispielsweise der Rosetta-Plattform zur Molekülprofilierung, strebt MSD eine führende Stellung in der Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung von gezielten Krebstherapien an, die sich an ganz spezielle Patientengruppen richten. Über Merck & Co., Inc., Whitehouse Station, NJ, USA Merck & Co., Inc. (Whitehouse Station, NJ, USA), die in vielen Ländern als Merck Sharp & Dohme oder MSD firmieren, sind ein globaler forschungsorientierter pharmazeutischer Konzern, für den der Patient an erster Stelle steht. Der Konzern besteht seit 1891 und beschäftigt sich heute mit der Entdeckung, Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Impfstoffen und Arzneimitteln für bislang ungedeckten medizinischen Bedarf. Der Konzern versucht intensiv, den Zugang zu Medikamenten durch weitreichende Programme zu verbessern, indem er nicht nur Medikamente spendet, sondern sie auch zu den Menschen bringt, die sie dringend benötigen. Merck & Co., Inc. (Whitehouse Station, NJ, USA) veröffentlichen außerdem objektive Gesundheitsinformationen als gemeinnützigen Service. Mehr Informationen erhalten Sie unterwww.merck.com. Zukunftsbezogene Aussagen Diese Pressemitteilung enthält "zukunftsgerichtete Aussagen" im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995. Derartige Aussagen beruhen auf den derzeitigen Erwartungen der Geschäftsleitung des Unternehmens und unterliegen Risiken und Unwägbarkeiten, die dazu führen können, dass die Ergebnisse erheblich von den in den Aussagen enthaltenen Darstellungen abweichen. Zukunftsgerichtete Aussagen können beispielsweise die Produktentwicklung, das Produktpotenzial oder die finanziellen Ergebnisse betreffen. Es kann keine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen gegeben werden, und die tatsächlichen Ergebnisse können beträchtlich von den Prognosen abweichen. Merck & Co., Inc., Whitehouse Station, NJ, USA (das ,,Unternehmen") übernimmt keinerlei Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren, um neue Informationen, künftige Ereignisse oder Sonstiges zu berücksichtigen. Zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Pressemitteilung sollten stets im Zusammenhang mit den zahlreichen Ungewissheiten betrachtet werden, die sich auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens auswirken. Insbesondere wird hiermit auf jene Faktoren verwiesen, die in den Abschnitten über Risikofaktoren und zur Vorsicht mahnende Aussagen in Punkt 1A des auf Formblatt 10-K eingereichten Berichts für das am 31. Dezember 2007 beendete Geschäftsjahr sowie in den Abschnitten über Risikofaktoren und zur Vorsicht mahnende Aussagen in den vom Unternehmen regelmäßig auf Formblatt 10-Q und den aktuellen auf Formblatt 8-K eingereichten Unterlagen dargelegt sind. Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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