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Österreichs Bundeskanzler: Austrian Airlines soll österreichisch bleiben
AUA-Chef Alfred Ötsch hatte in einem Interview am Wochenende über Alternativen zu einer eigenständigen, mehrheitlich österreichischen AUA gesagt: "Wenn, dann bin ich für eine klare Lösung, also für den Verkauf einer Mehrheit." Das Management werde dem Aufsichtsrat im Herbst einen Vorschlag vorlegen, "ob und mit wem eine Partnerschaft gut wäre". Als mögliche Partner sind die russische Aeroflot genauso wie Air France-KLM , die Lufthansa oder die Emirate Airlines im Gespräch.
AUSGANG VÖLLIG OFFEN
Für die AUA komme ein Mehrheitsverkauf aber nur dann in Frage, wenn sie alleine nicht in der Lage sein sollte, nachhaltig Gewinne zu schreiben, präzisierte am Sonntag eine Sprecherin der Gesellschaft. Dies werde jetzt in einem Projekt untersucht, dessen Ausgang völlig offen sei. "Eine Absage an eine Minderheitsbeteiligung würde es nur dann geben, falls eine Stand-Alone-Lösung nicht zu einem nachhaltig positiven Ergebnis führt", hieß es.
Die AUA ist nach Beseitigung der größten Verlustquellen laut Ötsch ein "finanziell stabiles Unternehmen". Allerdings brachten die kräftig gestiegenen Kerosin-Preise die Fluglinie zuletzt wieder unter Druck. Eine nachhaltig positive Bilanz sei jetzt "nicht mehr so sicher", räumte Ötsch in der Tageszeitung "Standard" ein.
EINSTIEG AL JABERS GESCHEITERT
In der Vorwoche war der seit Monaten geplante Einstieg des privaten Investors Scheich Mohamed Bin Issa Al Jaber gescheitert. Dessen Beteiligung hätte der AUA 150 bis 200 Millionen Euro gebracht. Al Jaber hatte bereits Ende April erklärt, er ziehe seine geplante Investition zurück. Ötsch hält den Einstieg Al Jabers mittlerweile ebenfalls für "offenbar gestorben". Formal ist noch eine kleine Tür offen: Die AUA hat die Frist für die Vorlage einer notwendigen Bankgarantie bis 21. Mai verlängert./hwk/APA/stw/wiz
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Aktien in diesem Artikel
| Austrian Airlines | 6,2 | -0,8% | |
| AIR France - KL | |||
| Deutsche Lufthansa | 14,7 | -1,9% | |
| AEROFLOT-Rossiyskiye Avialinii | 183,8 | -3,3% |
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