14.01.2008 09:24
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Performaxx-Kolumne: Rohstoffanalyse - Palladium im Jahresausblick

Palladium hat die chemische Ordnungszahl 46 und kann seine Verwandtschaft zu den Metallen wie Silber, Platin und Rhodium schwer leugnen. Entsprechend findet das silbrige Metall Anwendungen im Katalysatorenbau, bei medizinischen Instrumenten oder als Anlagemünze. Die Preisentwicklung lässt jedoch, im Verhältnis zu den erst genannten Edelmetallen, zu wünschen übrig. Doch schon in dem Jahr könnte eine Aufholjagd einsetzen.

Eigenschaften und Entwicklung

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, entdeckte Ende der 90er Jahre die Industrie die Vorteile des Edelmetalls mit seinen katalytischen Eigenschaften. Der Preis stieg daraufhin rapide binnen von acht Jahren um mehr als 1.200 % von 80 auf 1.094 US-$ je Unze (= 31,1 Gramm) an. Diese Spekulationsblase platzte ähnlich schnell wie die der New-Economy-Träume und bildete eine mächtige Schulter-Kopf-Schulter-Formation aus, die nach Unterschreiten der Nackenlinie bei ca. 320 US-$ Mitte 2002 die Preise nochmals auf 148 US-$ halbierte. Die seither gestartete Rohstoff-Rallye brachte auch den Preis für Palladium wieder bis an die damalige Unterstützung (jetzt Widerstand) bei derzeit 400 US-$ heran.

Bodenbildung mit Keil

Zwischen den Jahren 2003 und 2005 konnte Palladium zudem einen Doppelboden ausbilden. Dem im Jahr 2006 erfolgten Preisanstieg von 180 auf knapp 400 US-$ je Unze folgte eine Kurskorrektur in Form eines charttechnischen Keils. Sollte jener Keil mit einem Kaufsignal über die Marke von 400 US-$ verlassen werden, könnte dieses charttechnische Kaufsignal den Preis bis an die Widerstände von 550 bzw. gar 800 US-$ aufwärts treiben. Auf keinen Fall sollte die untere Dreiecksunterstützung bei derzeit 320 US-$ nachgeben, sonst könnte eine weiterführende Korrektur den Kurs in arge Bedrängnis bringen.

Fazit

Die derzeitige charttechnische Ausgangslage bei Palladium ist samt der großen Doppelbodenbildung und der gegenwärtigen Dreieckskonsolidierung sehr aussichtsreich. Gelingt der Ausbruch aus dem Dreieck über die Marke von 400 US-$, wäre ein weiterer Palladium-Anstieg bis in den Bereich von 550 US-$ auf mittlere Sicht wahrscheinlich. Gefahr droht dem Preis des Edelmetalls nur, wenn das Dreieck bei 320 US-$ unterschritten wird. Daraufhin würde die Doppelbodenbildung in Gefahr geraten.



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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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