11.02.2008 04:55
Schrift:


Petroplus gibt die Ergebnisse des vierten Quartals und des Gesamtjahres 2007 bekannt sowie den Vorschlag des Vorstands, eine Dividende von 1 CHF je Aktie an die Aktionäre auszuschütten
Petroplus Holdings AG (SWX: PPHN) meldete heute einen Reingewinn aus
fortdauernden Geschäftstätigkeiten in Höhe von 310,4 Mio. US-Dollar bzw.
4,68 US-Dollar je Aktie für das am 31. Dezember 2007 beendete Jahr,
verglichen mit einem Reingewinn aus fortdauernden Geschäftstätigkeiten
in Höhe von 74,1 Mio. US-Dollar bzw. 1,82 US-Dollar je Aktie für das
Jahr bis zum 31. Dezember 2006. Für das am 31. Dezember 2007 beendete
Quartal wurde ein Reingewinn aus fortdauernden Geschäftstätigkeiten in
Höhe von 137,1 Mio. US-Dollar oder 2,00 US-Dollar pro Aktie gemeldet,
während das vierte Quartal 2006 am 31. Dezember 2006 mit einem
Reinverlust von 3,2 Mio. US-Dollar oder (0,07) US-Dollar pro Aktie
abgeschlossen wurde. Die finanziellen und betrieblichen Ergebnisse des
am 31. Dezember zu Ende gegangenen Jahres sind nicht mit dem
entsprechenden Zeitraum des Jahres 2006 zu vergleichen. Ohne
vorangegangene Hedging-Maßnahmen wäre 2006 mit einem Jahresnettoverlust
aus fortdauernden Geschäftstätigkeiten in Höhe von 108,5 Mio. US-Dollar
abgeschlossen worden.
In dem am 31. Dezember 2007 zu Ende gegangenen Jahr belief sich das
EBITDA (Erträge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) aus Raffinerie-
und Marketingtätigkeiten auf ca. 629 Mio. US-Dollar. Das EBITDA aus
Raffinerie- und Marketingtätigkeiten des Jahres 2007 spiegelt keinen
vollständigen Jahresbetrieb unserer fünf Raffinerien wider, da die
Betriebstätigkeiten durch die zeitliche Gestaltung von Übernahmen und
bedeutenden geplanten und außerplanmäßigen Wartungsarbeiten an den
Raffinerien beeinträchtigt wurden.
Hinsichtlich der Jahresergebnisse sagte Thomas D. O'Malley, Chairman und
CEO von Petroplus: "2007 war ein Jahr des
Wandels für Petroplus. Wir haben unser Assetportfolio mit Coryton und
Ingolstadt um zwei bedeutende Raffinerien erweitert und die
BRC-Raffinerie praktisch neu aufgebaut, damit sie unseren Standards für
Sicherheit und Betriebszuverlässigkeit entspricht und mehr produziert.
Während es während des Jahres in unseren Raffinerien zu außerplanmäßigen
Betriebsunterbrechungen kam, hat der Beitrag dieser Raffinerien unsere
Erwartungen übertroffen und die wahre Ertragsstärke der fünf
Raffinerieanlagen wird sich erst im Jahr 2008 erweisen. Mit allen
unserer fünf Raffinerieanlagen und der erwarteten Übernahme der
französischen Raffinerien zu Anfang dieses Jahres befindet sich
Petroplus in einer soliden Position, um von den günstigen
Marktbedingungen zu profitieren, die wir für 2008 erwarten.”
Hinsichtlich der bevorstehenden Shell-Übernahmen sagte Petroplus
President Robert Lavinia: "Rechnen damit,
dass die angekündigten Übernahmen der Raffinerien in Petit Couronne und
Reichstett wie geplant zu Beginn des zweiten Quartals abgeschlossen sein
werden. Wir beabsichtigen, im Rahmen der Übernahme ein teilweises
Verarbeitungsabkommen für die Petit-Couronne-Raffinerie mit dem
Verkäufer einzugehen, demzufolge Petroplus Materialien von Shell
verarbeitet und die Ergebnisprodukte an Shell liefert. Die Vereinbarung
sieht vor, dass Shell Petroplus für die Verarbeitung der Rohmaterialien
und den diesbezüglichen Betriebsaufwand bis Ende Dezember 2008 vergütet.
Im Jahr 2009 planen wir nach Ablauf des Verarbeitungsabkommens, die
Anlage als eine kombinierte Raffinerie für Schmierstoffe und
herkömmliche Brennstoffe zu betreiben. Wir sind begeistert, diese beiden
Raffinerien zu unserem Portfolio hinzuzufügen und die Kompetenz des
Betriebs- und anderen Fachpersonals in unsere Gruppe einzubringen.”
Herr O'Malley erklärte zu den Marktaussichten: "Die
gleichen fundamentalen Angebots- und Nachfragefaktoren, die während der
letzten 5 Jahre zu günstigen Marktbedingungen für Raffineriebetreiber
beigetragen haben, bleiben heute weiterhin relevant. Wir erwarten, dass
das globale Angebot von und die globale Nachfrage nach
Petroleumprodukten weiterhin relativ ausgeglichen bleiben. Damit wird
sich der Druck auf das derzeit bestehende begrenzte Kapazitätspolster
fortsetzen. Auf der Angebotsseite rechnen wir damit, dass andauernde
Projektverzögerungen, Veränderungen von Treibstoffspezifikationen und
Verwendungsquoten an oder nahe der nachhaltig möglichen Obergrenzen
weiterhin Druck auf Bemühungen ausüben werden, das Angebot zu erhöhen.
Auf der Nachfrageseite ist die potenzielle Auswirkung einer globalen
Rezession auf die Nachfrage nach Petroleumprodukten möglicherweise die
größte Unbekannte. Das weltweite Bruttosozialprodukt soll den
Erwartungen zufolge jedoch seinen überdurchschnittlichen Wachstumstrend
fortsetzen, angeführt von Entwicklungsregionen wie Indien und China.
Wenn sich die Entwicklung von Rezessionsdruck in den USA fortsetzt,
könnte dies die Nachfrage in der Region beeinträchtigen, aber die
US-amerikanische Nachfrage nach Petroleumprodukten ist weniger von dem
Bruttosozialprodukt abhängig, da der US-Transportsektor bereits
vollständig entwickelt ist und weiterhin Unterstützung brauchen wird,
selbst während einer Zeit von geringerer Nachfrage. Das Wachstum in
Entwicklungsregionen ist, wo wir die signifikanteste Auswirkung einer
erweiterten Transportinfrastruktur erwarten und diese wird sich günstig
auf den global angespannten Markt für Petroleumprodukte auswirken.
Während 2007 blieben die Auswirkungen auf die globale Nachfrage nach
Petroleumprodukten trotz einer 50-prozentigen Steigerung der Rohölpreise
seit Jahresbeginn minimal, wobei die Nachfrage 2007 um ca. 1,7% anstieg
und für das Jahr 2008 relativ gleichbleibend eingeschätzt wird. Insofern
es zu keiner schwerwiegenden globalen Rezession kommt, welche die
robusten Wirtschaften von sowohl China als auch Indien in
Mitleidenschaft zieht, glauben wir, dass das Verbrauchswachstum bis weit
in den Anfang des nächsten Jahrzehnts mit den erwarteten Erweiterungen
von Raffineriekapazitäten Schritt hält oder diese überholt."
Mit Hinblick auf die Jahresbilanz stellte Karyn F. Ovelmen, CFO von
Petroplus, fest: "Während des vierten
Quartals von 2007 stieg unser Verschuldungsgrad aufgrund vorübergehender
Umlaufkapitalerhöhungen leicht an, die teilweise im Zusammenhang mit
Inventaraufstockungen stehen, in erster Linie in der Coryton-Raffinerie
infolge des Vorfalls im Oktober. Wir schlossen den Zeitraum am 31.
Dezember mit einem Schulden-zu-Nettokapitalverhältnis von ca. 34 Prozent
ab. Gegenwärtig ist unser Umlaufkapital zu normaleren Niveaus
zurückgekehrt. Zu Abschluss des Jahres hatten wir Barmittel in Höhe von
ca. 63 Mio. US-Dollar, Schulden in Höhe von 1,3 Mrd. US-Dollar und
Eigenkapital in Höhe von 2,5 Mrd. US-Dollar. Unsere finanzielle
Gesundheit ist ausgezeichnet und wir gehen davon aus, dass wir unsere
anstehenden Übernahmen der französischen Raffinerieanlagen mit einer
Kombination aus vorhandenen Barmitteln und Krediten finanzieren werden.
Nach den Übernahmen rechnen wir mit einem Verhältnis von Schulden zu
Nettokapital von unter 40 Prozent. Unsere Kapitalstruktur wird uns im
Jahr 2008 auch nach der Shell-Übernahme in einer soliden Position
belassen, um unsere Wachstumsstrategie weiter zu verfolgen.”
Zu der kontinuierlichen Verbesserung der Kapitalstruktur während 2007
stellte Frau Ovelmen fest: "Im Jahr 2007
können wir auf die erfolgreiche Durchführung der Emission
hochverzinslicher Unternehmensanleihen und Anrechte im April 2007 sowie
die bedeutenden Umlaufkapitalverbesserungen im Jahresverlauf als
Beispiele für unsere disziplinierte Kapitalstrategie verweisen. Mit
Hinblick auf die hervorragenden Bilanzverbesserungen des Unternehmens
und den vielversprechenden Zukunftsaussichten beabsichtigt die
Unternehmensführung von Petroplus, den Aktionären an der im Mai 2008
stattfindenden Jahreshauptversammlung eine Dividende von einem schweizer
Franken pro Aktie zur Abstimmung vorzuschlagen. Die Auszahlung einer
solchen Dividende wird durch eine Herabsetzung des Aktiennennwerts
erwirkt. Die Dividendenausschüttung wird wahrscheinlich während des
dritten Quartals dieses Jahres erfolgen. Der Vorstand von Petroplus ist
der Ansicht, dass die Einrichtung einer jährlichen Dividende für unsere
Aktionäre wichtig ist und während wir bescheiden beginnen, ist es unser
Ziel, die Dividende im Laufe der kommenden Jahre zu erhöhen.”
Die Durchsatzraten, einschließlich teilverarbeiteter Rohstoffe, der
einzelnen Raffinerien sollten sich im ersten Quartal und Gesamtjahr 2008
durchschnittlich wie folgt gestalten: Coryton: 170.000 bis 180.000
Barrel pro Tag im ersten Quartal und 200.000 bis 210.000 für das Jahr,
Ingolstadt: 90.000 bis 95.000 Barrel pro Tag im ersten Quartal und
100.000 bis 110.000 für das Jahr, BRC: 90.000 bis 100.000 Barrel pro Tag
im ersten Quartal und 100.000 bis 110.000 Barrel pro Tag für das Jahr,
Cressier: 45,000 bis 50.000 Barrel pro Tag im ersten Quartal und 58.000
to 63.000 Barrel pro Tag für das Jahr und Teesside Barrel pro Tag im
ersten Quartal und 90.000 bis 95.000 Barrel pro Tag für das Jahr. Unter
Vorbehalt des erfolgreichen Abschlusses der Übernahmen wird in Petit
Couronne mit Durchsatzraten von ca. 120.000 bis 130.000 Barrel und in
Reichstett mit ca. 70.000 bis 80.000 Barrel pro Tag für das Jahr
gerechnet. Der Durchsatz der Cressier-Raffinerie im ersten Quartal
spiegelt vorgezogene geplante Wartungsarbeiten wider, die ursprünglich
für das vierte Quartal vorgesehen waren. In den BRC und
Teesside-Raffinerien sind im zweiten Quartal Wartungsarbeiten angesetzt,
die schätzungsweise ca. 30 bzw. 25 Tage andauern werden.
Die Konferenzschaltung des Unternehmens wird heute, dem 7. Februar 2008
um 15.00 Uhr CET live per Webcast auf der Investor-Relations-Rubrik der
Website der Petroplus Holdings AG unter www.petroplusholdings.com
übertragen.
Die Petroplus Holdings AG ist der größte unabhängigen
Raffineriebetreiber und Großhändler von Erdölprodukten in Europa.
Petroplus konzentriert sich auf den Betrieb von Raffinerien und besitzt
und betreibt derzeit fünf dieser Anlagen in Europa: die
Coryton-Raffinerie an der Themsemündung in Großbritannien, die deutsche
Raffinerie Ingolstadt, die Raffinerie der Belgium Refining Company in
Antwerpen, Belgien, die Cressier-Raffinerie im Schweizer Kanton
Neuenburg und die Teesside-Raffinerie in Teesside, Großbritannien. Die
Raffinerien erzielen Gesamtverarbeitungskapazität von ca. 625.000 Barrel
pro Tag. Petroplus hat eine Absichtserklärung für die Übernahme der
französischen Petit Couronne and Reichstett-Raffinerien von der Shell
International Petroleum Company Limited unterzeichnet. Die Raffinerien
verfügen über eine Nennrohölkapazität von insgesamt 239.000 Barrel pro
Tag.
Diese Pressemitteilung beinhaltet zukunftsbezogene Aussagen, darunter
die derzeitigen Erwartungen des Unternehmens hinsichtlich zukünftiger
Marktbedingungen, zukünftiger Betriebsergebnisse, der zukünftigen
Leistung seiner Raffineriebetriebe und anderer Pläne. Wörter wie "erwartet",
"beabsichtigt", "plant",
"prognostiziert", "glaubt",
"schätzt", "könnte",
"wird", "sollte",
"müsste" und
ähnliche Ausdrücke weisen im Allgemeinen auf solche zukunftsgerichteten
Aussagen hin. Obwohl Petroplus davon ausgeht, dass den in solchen
zukunftsgerichteten Aussagen vermittelten Erwartungen plausible Annahmen
zugrunde liegen, kann das Unternehmen keine Gewähr dafür übernehmen,
dass sich diese Erwartungen auch erfüllen.
Petroplus Holdings AG und Tochterunternehmen Gewinnmitteilungen
(Beträge in Millionen USD, außer Beträge je Aktie) Für den Dreimonatszeitraum bis zum 31. Dezember
Für das Jahr bis zum 31. Dezember
2007
2006
2007
2006
DATEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG:
Umsatz
$
5.013,3
$
1.747,1
$
13.905,1
$
6.923,0
Materialkosten
4.548,0
1.586,8
12.739,3
6.376,6
Bruttomarge
$
465,3
$
160,3
$
1.165,8
$
546,4
Personalkosten
76,6
34,2
237,9
115,5
Betriebsaufwand
123,1
44,7
319,2
139,3
Abschreibungen
57,2
31,9
164,3
74,9
Sonstige Verwaltungskosten
20,3
18,0
59,3
36,5
Betriebsgewinn
$
188,1
$
31,5
$
385,1
$
180,2
Finanzielle Posten (Aufwendungen), netto
(25,2
)
(40,9
)
(68,2
)
(85,5
)
Wechselkursgewinne/(-verluste)
(13,6
)
5,1
1,8
4,2
Gewinnanteile von Partnerunternehmen
0,0
0,0
0,0
0,3
Gewinn/(Verlust) vor Einkommenssteuern
$
149,3
$
(4,3
)
$
318,7
$
99,2
Einkommenssteuern (Aufwand)/Vorteile
(12,2
)
1,1
(8,3
)
(25,1
)
Reingewinn/(-verlust) aus weitergeführten Tätigkeiten
$
137,1
$
(3,2
)
$
310,4
$
74,1
Eingestellte Tätigkeiten, nach Steuern
(0,2
)
3,8
(7,1
)
369,5
Reingewinn
$
136,9
$
0,6
$
303,3
$
443,6
Minderheitenanteile
$
-
$
-
$
0,0
$
0,2
Auf Aktionäre der Muttergesellschaft entfallender Nettogewinn
$
136,9
$
0,6
$
303,3
$
443,4
Nettogewinn je Stammaktie:
Unverwässert
Gewinn aus weitergeführten Tätigkeiten
$
2,00
$
(0,07
)
$
4,68
$
1,82
Nicht fortgesetzte Geschäfte
-
0,08
(0,11
)
9,08
Reingewinn
$
2,00
$
0,01
$
4,57
$
10,90
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien
(in Mio.)
68,6
47,4
66,3
40,7
Verwässert:
Gewinn aus weitergeführten Tätigkeiten
$
1,94
$
(0,07
)
$
4,54
$
1,75
Nicht fortgesetzte Geschäfte
-
0,08
(0,10
)
8,77
Reingewinn
$
1,94
$
0,01
$
4,44
$
10,52
Gewichteter Durchschnitt der Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien
(in Mio.)
70,7
48,8
68,3
42,2
SONSTIGE FINANZDATEN:
(Verluste)/Gewinne aus Hedgingaktivitäten(1)
$
(5,5
)
$
54,7
$
(4,0
)
$
182,6
(1) Stellt die Gewinne und Verluste aus
unter Materialkosten verbuchten Hedgingmaßnahmen zur Absicherung
der Raffineriemargen dar.
Petroplus Holdings AG und Tochterunternehmen
Gewinnmitteilungen
Für den Dreimonatszeitraum bis zum 31. Dezember
Für die Jahre bis zum 31. Dezember (ungeprüft) 2007 2006
2007 2006 Ausgewählte volumetrische Daten und Pro-Barrel-Kennzahlen
Gesamtproduktion (Tsd. Barrels pro Tag, Mbbls)
465,9
226,7
391,0
201,0
Rohöldurchsatz je Anlage (Tsd. Barrel pro Tag):
Coryton (3)
69,5
(A)
66,7
(A)
Ingolstadt (3)
70,3
(A)
63,5
(A)
BRC (3)
99,2
62,5
63,2
40,9
Cressier
61,3
61,2
52,8
62,1
Teesside
96,4
94,2
91,0
89,9
Gesamtrohöldurchsatz (Tsd. Barrel pro Tag):
396,7
217,9
337,2
192,9
Sonstiger Gesamtdurchsatz (Tsd. Barrels pro Tag):
Coryton (3)
40,5
(A)
30,1
(A)
Ingolstadt (3)
2,0
(A)
1,7
(A)
BRC (3)
15,2
11,0
14,3
6,1
Cressier
1,3
0,9
1,4
1,7
Teesside
-
1,0
0,1
0,3
Sonstiger Gesamtdurchsatz (Tsd. Barrels pro Tag):
59,0
12,9
47,6
8,1
Gesamtdurchsatz (Mio. Barrels)
41,9
21,2
140,5
73,4
Bruttomarge (US-Dollar pro Barrel vom Gesamtdurchsatz):(1)
(2)
Coryton (3)
11,36
(A)
9,79
(A)
Ingolstadt (3)
12,55
(A)
7,99
(A)
BRC (3)
9,12
6,11
7,25
4,40
Cressier
10,92
4,32
6,97
4,83
Teesside
6,89
3,53
5,34
2,52
Betriebliche Aufwendungen (US-Dollar pro Barrel vom Gesamtdurchsatz):(1)
Coryton (3)
8,93
(A)
4,99
(A)
Ingolstadt (3)
4,84
(A)
3,35
(A)
BRC (3)
2,06
2,43
2,60
2,20
Cressier
2,73
2,50
2,69
2,25
Teesside
1,38
1,34
1,34
1,36
Marktindikatoren (US-Dollar pro Barrel)(5)
Dated-Brent-Rohöl
88,77
59,60
72,71
65,41
Vergleichsmaßstäbe der Raffineriemargen (4)
5-2-2-1 (Coryton) (3)
7,04
(A)
7,26
(A)
10-1-3-5-1 (Ingolstadt) (3)
10,95
(A)
11,00
(A)
6-1-2-2-1 (BRC) (3)
1,34
(0,43
)
2,13
0,10
7-2-4-1 (Cressier)
8,42
5,69
7,65
6,67
5-1-2-2 (Teesside)
5,53
2,60
4,31
2,50
(1) Das Unternehmen verwaltet sein
Raffineriegeschäft einschließlich der Beschaffung von Rohmaterial
und der Produktvermarktung in integrierter Form; zu Analysezwecken
wurden die hier dargestellten Geschäftsergebnisse jedoch auf die
einzelnen Raffinerien verteilt. Da Rohöl oft lange vor seinem
Verbrauchszeitpunkt beschafft und ausgepreist wird und der Wert
von Raffinerieprodukten vor oder nach ihrer Produktion festgelegt
werden kann, können unsere tatsächlichen Ergebnisse erheblich von
Berechnungen auf der Grundlage marktwirtschaftlicher
Vergleichsindikatoren abweichen. Wir begegnen diesem Preisrisiko
als ein Gesamtunternehmen und kaufen unter Umständen
Futures-Kontrakte, die dem Volumen aller oder eines Teils unserer
Kaufs- und Verkaufsverpflichtungen zu festgelegten Preisen
entsprechen. Daher geben die hier dargestellten realisierten
Bruttomargen der einzelnen Raffinerien nicht die Ergebnisse
wieder, die bei gesonderter Bilanzierung in Übereinstimmung mit
den IFRS ausgewiesen worden wären. Das Unternehmen ist der
Ansicht, dass diese Informationen über die einzelnen Raffinerien
für das Verständnis unserer Geschäftsergebnisse hilfreich sind.
(2) Ohne Mindestbetriebsvorräte und
Hedging-Aktivitäten hinsichtlich der Raffineriemargen, die unseren
Erwartungen zufolge nicht in der Zukunft auftreten sollten.
(3) Wir übernahmen die BRC-Raffinerie am
31. Mai 2006. Wir übernahmen die Raffinerie Ingolstadt am 31. März
2007. Wir übernahmen die Coryton-Raffinerie am 31. Mai 2007.
Vergleichsindikatoren für jede der Einrichtungen richten sich nach
den jeweils anwendbaren Zeiträumen.
(4) Kennzahl für die Gewinnspanne pro
Barrel bei der Umwandlung von Rohöl in Endprodukte. Für die
Coryton Cressier-Raffinerie steht die Zahlenfolge 5-2-2-1 für fünf
Barrel Dated-Brent-Rohöl, die in zwei Barrel Benzin, zwei Barrel
Heizöl und ein Barrel von 3,5-prozentigem Dieselöl umgewandelt
werden. Für die Raffinerie Ingolstadt steht die Zahlenfolge
10-1-3-5-1 für zehn Barrel Dated-Brent-Rohöl, die in ein Barrel
Naphta, drei Barrel Benzin, fünf Barrel ULSD und ein Barrel von
3,5-prozentigem Dieselöl umgewandelt werden. Für die
BRC-Raffinerie steht die Zahlenfolge 6-1-2-2-1 für sechs Barrel
Dated-Brent-Rohöl, die in ein Barrel erstklassiges
95-Oktan-Benzin, zwei Barrel Heizöl, zwei Barrel VGO und ein
Barrel von 3,5-prozentigem Dieselöl umgewandelt werden. Für die
Cressier-Raffinerie steht die Zahlenfolge 7-2-4-1 für sieben
Barrel Dated-Brent-Rohöl, die in zwei Barrel erstklassiges
95-Oktan-Benzin, vier Barrel Heizöl und ein Barrel von
einprozentigem Dieselöl umgewandelt werden. Für die
Teesside-Raffinerie steht die Zahlenfolge 5-1-2-2 für fünf Barrel
Dated-Brent-Rohöl, die in ein Barrel Naphta, zwei Barrel ULSD und
zwei Barrel Straight-Run-Dieselöl (höherwertiges schwefelarmes
Dieselöl) umgewandelt werden.
(5) Quelle: Bloomberg
(A) Nicht aussagekräftig
Petroplus Holdings AG und Tochterunternehmen Gewinnmitteilungen (Beträge in Millionen USD) 31. Dezember 2007
31. Dezember 2006 BILANZDATEN: (Ende des Zeitraums)
Barmittel und kurzfristige Investitionen
$ 62,5
$ 91,6
Gesamtvermögen
$ 7.466,8
$ 3.014,8
Summe verzinster Kredite und kurzfristiger Anleihen
$ 1.333,1
$ -
Eigenkapital
$ 2.501,5
$ 1.555,1
Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist
die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur
besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im
Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb
Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.