Pfeiffer Vacuum Technology Aktie [WKN: 691660 / ISIN: DE0006916604]

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06.05.2008 08:33
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Pfeiffer Vacuum knapp unter Erwartungen im 1. Quartal - Verhandelt über Zukauf

        ASSLAR (dpa-AFX) - Der Vakuumpumpen-Hersteller Pfeiffer  hat im ersten Quartal unter anderem dank starker Nachfrage aus der Solarbranche einen Umsatz- und Gewinnanstieg verbucht. Mit den Kennzahlen verfehlte das Unternehmen die Erwartungen die Analysten knapp. Wie Pfeiffer am Dienstag in Asslar mitteilte, blickt das Unternehmen angesichts des guten Verhältnisses von Aufträgen zu Umsätzen sowie vielversprechenden laufende Auftragsverhandlungen aus den Bereichen Beschichtung, Chemieindustrie und Analytik optimistisch auf das Gesamtjahr.

    Eine genauere Umsatzprognose blieben die Asslarer allerdings schuldig; wie auch im vergangenen Jahr soll diese auf der Hauptversammlung Ende Mai bekanntgeben werden. Bislang kündigten die Asslarer lediglich an, dem Vorjahresumsatz von 192 Millionen Euro zu übertreffen.

    Pfeiffer Vacuum steht eigenen Angaben kurz vor einem Zukauf, die Verhandlungen mit einem Unternehmen aus der Vakuumbranche seien am Laufen. Diese Firma stelle Vakuumpumpen und -komponenten an mehreren Standorten her, unter anderem in Asien. Das Unternehmen habe einen Jahresumsatz im Bereich von 40 Millionen Euro, der Aufsichtsrat werde am Tag der Hauptversammlung am 28. Mai 2008 darüber entscheiden.

    "Sollte dieser sich gegen den Erwerb des Unternehmens aussprechen, wird der Vorstand im Rahmen der Hauptversammlung den sofortigen Beginn des Rückkaufs eigener Aktien bekanntgeben. Das Unternehmen beabsichtigt, bis zu 10 Prozent der Aktien bis zum Ende 2008 zurückzukaufen", hieß es weiter.

    Der Umsatz stieg im ersten Quartal von 46,7 auf 49 Millionen Euro, verglichen mit der Durchschnittsprognose der Analysten in Höhe von 50,88 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern legte der Gewinn von 12,2 auf 13,3 Millionen Euro zu (Prognose: 13,5 Mio). Unterm Strich verdiente Pfeiffer 9,3 Millionen Euro nach 8,0 Millionen vor einem Jahr. Analysten hatten mit 9,63 Millionen Euro gerechnet./fn/sk/tw

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