Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Der niederländische Technologiekonzern Philips Electronics N.V. (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) meldete am Montag, dass sich sein Gewinn im zweiten Quartal mehr als halbiert hat, was mit einem hohen Einmalertrag aus dem Verkauf von TSMC-Aktien im Vorjahr und geringeren Verkaufspreisen in den USA zusammenhängt.
Der Nettogewinn belief sich auf 720 Mio. Euro bzw. 71 Cent pro Aktie, nach 1,57 Mrd. Euro bzw. 1,41 Euro pro Aktie im Vorjahr. Im jüngsten Ergebnis sind Einmalerträge in Höhe von 780 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mrd. Euro) aus dem Verkauf von TSMC-Aktien sowie eine Sonderbelastung von 299 Mio. Euro in Zusammenhang mit NXP enthalten. Analysten waren von einem Gewinn von 183,5 Mio. Euro ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich um 7,1 Prozent auf 6,46 Mrd. Euro.
Das EBITA lag im Berichtszeitraum bei 413 Mio. Euro, was im Vergleich zum zweiten Quartal 2007 einem Plus von 7 Prozent entspricht. Analysten hatten hier zuvor mit einem Wert von 370,4 Mio. Euro gerechnet.
Die Aktie von Philips Electronics schloss am Freitag in Amsterdam bei 19,42 Euro (-5,96 Prozent). (14.07.2008/ac/n/a)