18.07.2008 10:59
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Presse: Allianz - Hängepartie bei der Dresdner Bank

München (aktiencheck.de AG) - Der Aufsichtsrat der zum Allfinanzkonzern Allianz SE (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) gehörenden Tochter Dresdner Bank AG wird einem Zeitungsbericht zufolge am heutigen Freitag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen.

Wie die "Financial Times Deutschland" am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise berichtet, liege dem Kontrollgremium dabei ein Interessensausgleich vor, den Vorstand und Betriebsrat erzielt haben. Die Dresdner Bank teilt sich in eine Bank für Privat- und Firmenkunden sowie ein Institut für Kapitalmarktgeschäft und Investment Banking auf. Der Interessenausgleich sieht vor, dass die Dresdner Bank bis Ende 2011 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet - es sei denn, sie schließt sich mit einem anderen Institut zusammen.

Wie es weiter heißt, werde der Dresdner-Aufsichtsrat am Freitag nicht über einen von der Konzernmutter Allianz vorangetriebenen Verkauf der Dresdner Bank beraten. Nach Informationen der Wirtschaftszeitung könnte der eingeleitete Verkaufsprozess sehr wohl noch bis Ende des Jahres dauern. Zurzeit spreche der Münchner Konzern mit einer Reihe von Interessenten, darunter die Commerzbank AG (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) und die spanische Banco Santander Central Hispano S.A. (BSCH) (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872). Immer unwahrscheinlicher wird dagegen eine Dreier-Lösung aus Commerzbank, Dresdner Bank und der Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009/ WKN 800100) - obwohl diese von der Bundesregierung und dort vor allem vom Finanzministerium immer wieder eingefordert werde, berichtet die Wirtschaftszeitung weiter.

Die Aktie der Allianz notiert aktuell mit einem Plus von 0,42 Prozent bei 106,41 Euro. (18.07.2008/ac/n/d)

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