München (aktiencheck.de AG) - Der Allfinanzkonzern Allianz SE (ISIN DE0008404005/ WKN 840400) hat einem Pressebericht zufolge gemeinsam mit der Commerzbank AG (ISIN DE0008032004/ WKN 803200) ein rund 10 Mrd. Euro schweres Gebot für die Deutsche Postbank AG (ISIN DE0008001009/ WKN 800100) abgegeben.
Wie das "manager magazin" am Donnerstag auf Kreise der beteiligten Unternehmen berichtet, will die Allianz ihre Tochter Dresdner Bank mit der Commerzbank und der Postbank fusionieren.
Die Dresdner Bank besitze derzeit mit 1.074 Filialen das größte Filialnetz aller deutschen Großbanken, die Commerzbank verfüge hierzulande über rund 820 Geschäftsstellen. Die Postbank wiederum zähle mit rund 14,5 Millionen Kunden zu den größten Publikumsbanken. Gemeinsam würden sie den bisherigen Branchenprimus, die Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000), überflügeln, so der Bericht weiter.
Die Aktie der Deutschen Postbank gewinnt aktuell 1,94 Prozent auf 61,05 Euro und die der Commerzbank 3,04 Prozent auf 22,37 Euro. Papiere der Allianz geben aktuell 3,67 Prozent ab auf 119,80 Euro. (22.05.2008/ac/n/d)