24.07.2008 17:32
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Presse: Deutsche Lufthansa - Konkurrenten profitieren von drohendem Streik

Köln (aktiencheck.de AG) - Die Konkurrenten der Deutsche Lufthansa AG (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) profitieren einem Zeitungsbericht zufolge offenbar vom drohenden Streik bei der Kranichlinie.

"Seit Mitte der Woche haben wir deutlich mehr Buchungen", erklärte ein Sprecher der Billigfluglinie easyJet plc (ISIN GB0001641991/ WKN 590360) gegenüber der Zeitung "Der Tagesspiegel" (Vorabveröffentlichung). Auch der Berliner Geschäftsflieger Windrose, bei dem man Flugzeuge für kurzfristige Reisen mieten kann, hat nach eigenen Angaben bereits zusätzliche Anfragen erhalten. Wie es weiter heißt, planen aber weder die Bahn noch die Fluglinie Air Berlin plc (ISIN GB00B128C026/ WKN AB1000) oder easyJet zusätzliche Verbindungen, um mögliche Ausfälle von Lufthansa-Flügen zu kompensieren.

Die Bahn geht davon aus, dass sie auch so alle Lufthansa-Kunden transportieren kann. "Es sollte keine Engpässe geben", sagte ein Bahnsprecher auf Anfrage. "Aber wir werden ein wachsames Auge auf die weitere Entwicklung haben".

Die Aktie der Deutschen Lufthansa notiert aktuell mit einem Minus von 2,58 Prozent bei 15,48 Euro. (24.07.2008/ac/n/d)

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