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Presse: Douglas will sich bei Expansion auf Europa konzentrieren
"Wir haben beschlossen, uns auf die Expansion in Europa zu konzentrieren", erklärte der Manager in einem Interview mit der Tageszeitung "DIE WELT". Auch das USA-Geschäft stehe möglicherweise vor dem Verkauf. "Wir haben in Europa genügend Wachstums-Potenzial. Schließlich können wir die Investitionsmittel nur einmal ausgeben", begründete Kreke. In diesem Jahr habe Douglas europaweit bereits 80 neue Parfümerien eröffnet. China sei zwar ein hoch interessanter Wachstumsmarkt. "Aber richtig viel Geld hat dort noch kein europäischer Händler verdient", sagte der Vorstandschef. Der Einstieg in den Markt in Saudi-Arabien sei letztlich daran gescheitert, dass sich der Hagener Konzern nicht mit seinem einheimischen Partner über die Risikoverteilung habe einigen können.
Unklar ist, wie es mit dem US-Geschäft weitergeht. An der Ostküste betreibt Douglas dreizehn Parfümerien. "In dem Markt sind wir nicht richtig drin, aber auch nicht richtig draußen. Wir stellen uns gerade die Frage, wie wir in den USA weitermachen wollen", sagte Krek gegenüber der Zeitung.
Wie es weiter heißt, sieht man das Unternehmen auf dem derzeitigen Kursniveau als deutlich unterbewertet an. Der Kreke/Eklöh-Clan, der zusammen mit der Familie Oetker die Mehrheit an Douglas hält, stocke seine Beteiligung angesichts des gesunkenen Aktienkurses weiter auf. Allein im Juli kaufte die Beteiligungsgesellschaft von Aufsichtsratschef Jörn Kreke Douglas-Aktien für mehr als 3 Mio. Euro. "Wir kaufen stetig zu. Aber nicht mit dem Ziel, Douglas von der Börse zu nehmen", sagte Sohn Henning Kreke. Auch sei nicht geplant, dass die Haupteigentümer künftig ihr Handeln abstimmen und ihre Aktionärsmacht gemeinsam einsetzen.
Die Aktie von Douglas notierte zuletzt bei 31,29 Euro (-1,63 Prozent). (18.07.2008/ac/n/d)
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