29.02.2008 15:15
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Presse: E.ON - Spanische Baukonzerne ACS und Acciona an Stromnetz interessiert

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Presseangaben zufolge sind die spanischen Baukonzerne ACS Actividades de Construccion y Servicios S.A. (ISIN ES0167050915/ WKN A0CBA2) und Acciona S.A. (ISIN ES0125220311/ WKN 865629) an der Übernahme des Stromnetzes der E.ON AG (ISIN DE0007614406/ WKN 761440) interessiert.

Wie die "WirtschaftsWoche" am Freitag in einer Vorabausgabe berichtet, würde ACS zudem auch die Kraftwerksleistung von 4.800 Megawatt vorübergehend übernehmen, von der sich der deutsche Energieversorger trennen will. ACS-Chef Florentino Prez Rodriguez könnte E.ON im Gegenzug seine 13-prozentige Beteiligung am größten Versorger Spaniens, Iberdrola S.A. (ISIN ES0144580Y14/ WKN A0M46B), überlassen und würde damit E.ON doch noch den Markteintritt in Spanien ermöglichen, hieß es. Dies erkläre auch den überraschenden Schwenk von E.ON-Chef Wulf Bernotat, sich von seinem Stromnetz zu trennen.

Laut dem Magazin hätte eine Einigung mit ACS für Bernotat weitere Vorteile. Der Konzern sei mit rund 45 Prozent beim spanischen Versorger Union Fenosa S.A. (ISIN ES0181380017/ WKN 852742) beteiligt, der wiederum im europäischen Zukunftsmarkt für Solarkollektoren und Windräder agiere. Offenbar wäre die Beteiligung an Fenosa Teil des Kaufpreises für das deutsche E.ON-Netz. Bei einer Einigung mit ACS würde E.ON doch noch kurzfristig zum größten Energieunternehmen Spaniens, hieß es.

Die Aktie von E.ON notiert aktuell mit einem Minus von 0,46 Prozent bei 124,21 Euro. (29.02.2008/ac/n/a)

Aktien in diesem Artikel

EON 125,7 -1,0%
ACS, Actividades de Construccion y Servicios 29,4 +2,8%
Acciona 138,3 +2,5%
Iberdrola 8,7 +2,6%
Union Fenosa 35,4 +2,7%
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