Presse: Missstände bei Deichmann-Lieferant in Kambodscha
Ein Firmensprecher sagte, Deichmann sei erst vor wenigen Tagen durch ein Schreiben einer lokalen kambodschanischen Gewerkschaft über Missstände informiert worden. Seitdem bemühe sich das Unternehmen intensiv um Aufklärung. Von der Fabrik, die außer Deichmann auch andere Schuhfirmen beliefert, und von Gewerkschaftsvertreter vor Ort gebe es aber völlig widersprüchliche Auskünfte. Deichmann habe deshalb noch am Wochenende einen deutschen Mitarbeiter nach Phnom Penh entsandt, der den Vorwürfen nachgehen und Missstände abstellen soll. Verstöße gegen Arbeitnehmerrechte würden auf keinen Fall geduldet. Derzeit könne Deichmann den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe aber nicht beurteilen. In der kambodschanischen Fabrik arbeiten rund 3000 Menschen./rs/DP/stw
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