Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Industrielle und Investor Heinz Schimmelbusch hat in einem Zeitungsinterview ein Interesse an einer Übernahme der Norddeutsche Affinerie AG (NA) (ISIN DE0006766504/ WKN 676650) zurückgewiesen.
"Ich bin weder direkt noch indirekt in irgendeiner Weise an dem Thema Norddeutsche Affinerie interessiert oder darin involviert", sagte Schimmelbusch der "Financial Times Deutschland". Der Manager war in der vergangenen Woche zentrale Figur bei den Spekulationen über eine mögliche Übernahme des im MDAX notierten Kupferherstellers. Schimmelbusch sitzt im Verwaltungsrat des russischen Metallproduzenten Norilsk Nickel (ISIN US46626D1081/ WKN 676683). Er kennt die NA bestens aus seiner Zeit als Vorstandschef der Metallgesellschaft, die einst Großaktionärin des größten europäischen Kupferherstellers war. Zudem führt er als Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Safeguard ein Firmenportfolio, bei dem alle Gesellschaften auf die eine oder andere Art mit Metallen zu tun haben.
Zuvor hatte das österreichische Magazin "FORMAT", das sich bei seinen Angaben auf deutsche Investmentbankenkreise beruft, berichtet, dass der russische Minen- und Rohstoffkonzern eine Offerte von 35 Euro je Aktie für den im MDAX notierten Kupferproduzenten abgeben wolle.
Die Aktie der Norddeutschen Affinerie notiert aktuell mit einem Minus von 0,52 Prozent bei 30,51 Euro. (11.02.2008/ac/n/d)