08.05.2008 21:44
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Presse: Siemens-Aufsichtsräte wollen von Pierer belangen

München (aktiencheck.de AG) - In der Schmiergeldaffäre um den Industriekonzern Siemens AG (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) muss aktuellen Presseberichten zufolge der Ex-Vorstandsvorsitzende und langjährige Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer mit Konsequenzen vonseiten des Unternehmens rechnen.

Wie das "Handelsblatt" am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe unter Berufung auf Kreise des Kontrollgremiums schreibt, seien dem Siemens-Aufsichtsrat mindestens drei Korruptionsfälle vorgelegt worden, in denen von Pierer nicht ordnungsgemäß gehandelt und seine Pflichten damit verletzt habe.

Ob von Pierers mögliche Pflichtverletzungen auch ein Strafverfahren tragen, bleibt der Zeitung zufolge weiter offen. Theoretisch galt es dem "Handelsblatt" nach auch als denkbar, dass Pierer nur mit Konsequenzen unterhalb eines Strafverfahrens rechnen muss, falls die Hinweise auf Korruptionsvergehen nicht ausreichen.

Die Siemens-Aktie schloss heute in Frankfurt bei 76,70 Euro (+0,66 Prozent). (08.05.2008/ac/n/m)





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