München (aktiencheck.de AG) - Der Industriekonzern Siemens AG (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) plant einem Zeitungsbericht zufolge offenbar deutliche Kosteneinsparungen vor allem durch eine massive Reduzierung der Konzerngesellschaften.
Wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) in ihrer Samstagausgabe berichtet, soll die Zahl der zum Konzern gehörenden Gesellschaften von derzeit 1.800 auf unter 1.000 verringert werden, um doppelte Kosten im Rechnungswesen, in der Buchhaltung und den Rechtsabteilungen zu vermeiden.
Auch in anderen Bereichen plant Siemens Kosteneinsparungen. Beispielsweise sollen die Ausgaben für externe Unternehmensberater von derzeit rund 600 Mio. EUR bis zum Jahr 2010 halbiert werden. Weitere 300 Mio. Euro will Siemens bei der eigenen Informationstechnologie einsparen. Zu einem möglicherweise bevorstehenden Stellenabbau machte das Unternehmen keine Angaben.
Die Aktie von Siemens schloss im Xetra-Handel mit einem Plus von 2,29 Prozent bei 76,54 Euro. (16.05.2008/ac/n/d)