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Presse: Yahoo-Chef wirft Microsoft bewusste Destabilisierung vor
Laut der Zeitung ist Yang der Meinung, dass er dem Internet-Medienkonzern wieder Stabilität zurückgeben kann. Dabei wolle er damit fortfahren, ein neues Unternehmen aufzubauen. "Ich glaube, dass die Destabilisierung durch Microsoft mehr und mehr vorsätzlich betrieben wird. Ich bin darüber nicht glücklich", so der Yahoo-Chef weiter.
Darüber hinaus reagierte Yang scharf auf den Versuch des Yahoo-Investors Carl Icahn, das Board des Internet-Konzerns auszutauschen: "Icahn und seinem Board zu trauen, ist eine wirklich schlechte Wahl".
Microsoft gab am Montag bekannt, dass man wieder an einer Transaktion mit Yahoo interessiert ist, sollte der Internet-Medienkonzern eine neue Führung erhalten. Den Angaben zufolge hat man zwar mit dem derzeitigen Management und dem aktuellen Board of Directors von Yahoo zu keinem Zeitpunkt eine Einigung erzielen können, jedoch ist man daran interessiert, mit einem neuen Board eine groß angelegte Transaktion zu diskutieren. Dabei plane man entweder die Übernahme des Suchgeschäfts oder des gesamten Unternehmens. Der kritische Yahoo-Großaktionär Icahn will bei der am 1. August anstehenden Hauptversammlung des Unternehmens das komplette Board mit eigenen Vertrauten besetzen lassen. Laut Microsoft hat man in der vergangenen Woche mit Icahn über ein mögliches Abkommen zwischen Microsoft und Yahoo diskutiert.
Yahoo erklärte am Montag nach der Äußerung von Microsoft, dass man weiter für Gespräche mit dem Software-Konzern über eine Transaktion offen ist.
Die Aktie von Yahoo schloss gestern an der NASDAQ bei 24,64 Dollar, die von Microsoft bei 25,85 Dollar. (09.07.2008/ac/n/a)
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