Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble Co. (P&G) (ISIN US7427181091/ WKN 852062) meldete am Dienstag, dass die geplante Übernahme der Gillette Co. (ISIN US3757661026/ WKN 853194) sein EPS-Ergebnis in den ersten beiden Jahren nach Abschluss der Transaktion voraussichtlich beeinträchtigen wird. Im dritten Jahr soll das EPS-Ergebnis dann leicht positiv beeinflusst werden.
P&G will die im Januar angekündigte Akquisition des Rasierklingen- und Batterieherstellers in den nächsten Monaten abschließen. Sie soll das Ergebnis pro Aktie im ersten Jahr nach Abschluss um 25 bis 35 Cents und im zweiten Jahr um 5 bis 10 Cents verringern. Im dritten Quartal nach Abschluss der Transaktion soll der Gewinn pro Aktie um 1 bis 5 Cents zulegen.
Wie der Konzern weiter bekannt gab, sind das Basisgehalt und die Bonuszahlungen für seinen Chairman, President und CEO im letzten Jahr unverändert geblieben. A.G. Lafley hat demnach ein Gehalt von 1,7 Mio. Dollar und Bonuszahlungen von 3,5 Mio. Dollar erhalten. Lafley bekam jedoch zudem noch weitere 6,8 Mio. Dollar (erfolgsabhängige Vergütung) in Form von mit einer Haltefrist versehenen Aktien. Die Hälfte dieser Aktien erhält der Konzernchef im September 2008, den Rest bei seinem Rücktritt.
Die Aktie von Procter & Gamble schloss gestern an der NYSE bei 55,64 Dollar, die von Gillette verliert heute vorbörslich 0,32 Prozent auf 53,79 Dollar.