13.06.2008 10:45
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RBS verkauft Bahn-Leasingfirma Angel Trains an Babcock & Brown

        EDINBURGH (dpa-AFX) - Die Royal Bank of Scotland (RBS)   verkauft ihre Bahn-Leasinggesellschaft Angel Trains an ein Konsortium um den australischen Investor Babcock & Brown und die Deutsche Bank . Angel Trains werde bei dem Verkauf mit 3,6 Milliarden britischen Pfund (4,5 Mrd Euro) bewertet, teilte die RBS am Freitag in Edinburgh mit. Welchen Betrag sie tatsächlich für ihre Tochtergesellschaft erhält, wollte ein Sprecher der Bank nicht sagen. Analysten schätzen den Gewinn aus dem Geschäft auf 250 bis 300 Millionen Pfund.

    Die RBS-Aktie reagierte mit einem Kurssprung auf die Nachrichten. Am Morgen legten die Papiere um 1,42 Prozent auf 232,25 Pence zu. Die RBS hatte Angel Trains 1997 erworben und das Unternehmen im Jahr 2007 wieder zum Verkauf gestellt. Zu den Käufern gehört neben dem Infrastrukturinvestor Babcock & Brown und der Deutschen Bank auch der Finanzinvestor AMP Capital. Das Geschäft soll noch vor Jahresende abgeschlossen werden.

    Die Trennung von Angel Trains ist Teil der RBS-Strategie, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Durch den Verkauf von Unternehmensteilen will die Bank insgesamt vier Milliarden Pfund einnehmen und damit die eigenen Kapitalreserven stärken. Diese waren durch Abschreibungen infolge der Finanzkrise und die Übernahme der niederländischen ABN Amro angegriffen worden. Den Großteil der Einnahmen soll der Verkauf der RBS-Versicherungssparte einbringen. Analysten bewerten diesen Geschäftsbereich mit 6,5 bis 7,5 Milliarden Pfund./mn/FX/stw/sc

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