16.06.2008 22:23
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REVLIMID(R) Daten für neu diagnostiziertes Multiples Myelom bei einem Satellitensymposion beim 13. Kongress der European Hematology Association vorgestellt
Bei einem Satellitensymposion wurden Daten aus den Studien ECOG E4A03
und SWOG 0232 vorgestellt, aus denen hervorging, dass Patienten mit der
Neudiagnose Multiples Myelom, die für eine Transplantation in Frage
kommen, unter REVLIMID (Lenalidomid) zusammen mit Dexamethason bessere
Ergebnisse erzielen. Die Daten wurden von Dr A. Stewart von der
Mayo-Klinik auf dem 13. Kongress der European Hematology Association
(EHA) im dänischen Kopenhagen präsentiert.
Diese Daten stammen aus den Studien ECOG E4A03 und SWOG 0232, die vor
kurzem auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology
(ASCO) bekannt gegeben wurden. Im Einzelnen zeigten die aktualisierten
Ergebnisse aus diesen beiden großen Gemeinschaftsstudien mit REVLIMID in
Kombination mit Dexamethason bei Patienten mit Neudiagnose einen
Überlebensvorteil und verbesserte Gesamtansprechraten, wenn REVLIMID in
Kombination mit Dexamethason gegeben wurde.
In einer vier Monate langen bahnbrechenden Analyse in der ECOG E4A03
Studie der Phase III erreichten Patienten, die eine Behandlung von
REVLIMID zusammen mit niedrig dosiertem Dexamethason (Rd) fortsetzten,
eine zweijährige Gesamtüberlebensrate von 93 Prozent. In der gleichen
wegweisenden Analyse erreichten Patienten, die sich einer autologen
Stammzellentransplantation unterzogen, die gleiche Gesamtüberlebensrate
von 93 Prozent.
Die Patienten in der wegweisenden Analyse, die mit Rd behandelt wurden,
erreichten eine Gesamtansprechrate von 89 Prozent und eine CR + VGPR von
56 Prozent. Die Patienten der SWOG 0232 Studie Phase III, die mit
REVLIMID plus Dexamethason (RD) behandelt wurden, erzielten eine
progressionsfreie Überlebensrate von 77 Prozent nach einem Jahr und eine
CR + VGPR von 62 Prozent.
Die Ergebnisse dieser Studien zeigen, dass REVLIMID in Kombination mit
Dexamethason bei der Neudiagnose Multiples Myelom unabhängig von Alter
und Transplantationsmöglichkeit hoch wirksam ist. Darüber hinaus liefern
die Ergebnisse der Studien eine Begründung für die Durchführung
zukünftiger weiterer Studien, in denen neuartige Wirkstoffe mit
Stammzellentransplantationen verglichen werden.
"REVLIMID kann das Multiple Myelom durch
anhaltende Kontrolle der Erkrankung, behandelbare Nebenwirkungen und die
mit einer oralen Dosierung einher gehende Freiheit in eine chronische
Krankheit verwandeln”, kommentiert Dr. Brian
Durie, Vorstandsvorsitzender und Mitbegründer der International Myeloma
Foundation (IMF).
Weitere Daten sprechen für die
Wirksamkeit von REVLIMID bei Patienten mit Neudiagnose
In einer Studie der Eastern Cooperative Oncology Group (E4A03) mit
REVLIMID plus niedrig dosiertem Dexamethason (Rd) im Vergleich zu
REVLIMID plus einer Standarddosis Dexamethason (RD) bei Patienten mit
der Neudiagnose Multiples Myelom berichteten die Forscher von
Gesamtansprechraten, die bei bisherigen Präsentationen noch nicht in
Tabellenform vorlagen. Die Patienten in der Rd-Gruppe der Studie
verzeichneten eine kombinierte fast vollständige Reaktion/sehr gute
Teilreaktion (nCR/VGPR) mit einer Rate von 52 Prozent in der Rd-Gruppe
gegenüber 42 Prozent in der RD-Gruppe (p=0,06). Des Weiteren wurde eine
zweijährige Überlebensrate von 88 Prozent für die Rd-Gruppe gegenüber 78
Prozent in der RD-Gruppe gemeldet (p=0,007).
Nicht hämatologische Toxizitäten der Stufe 3 oder höher in der RD- bzw.
Rd-Gruppe der Studie beinhalteten tiefe Beinvenenthrombose
(DVT)/Lungenembolie (PE) (25% bzw. 11%), Infektion/Lungenentzündung (16%
bzw. 8%), Herzischämie (3% bzw. 0,5%) und Neuropathie (2% in beiden
Gruppen).
Die Southwest Oncology Group stellte des Weiteren auf der ASCO
aktualisierte Ergebnisse einer Studie (SWOG 0232) zur Auswertung von
REVLIMID plus Dexamethason (RD) im Vergleich mit Dexamethason (D) allein
bei Patienten mit der Neudiagnose Multiples Myelom vor. In der
Präsentation besonders hervorgehoben wurde eine kombinierte
Gesamtansprechrate (CR) sowie eine sehr gute Teilansprechrate (VGPR) von
62 Prozent für RD gegenüber 19 Prozent unter Dexamethason (p<0,002).
Darüber hinaus hatten die Patienten in der RD-Gruppe der Studie eine
progressionsfreie Überlebensrate von 77 Prozent nach einem Jahr
gegenüber 55 Prozent unter Dexamethason (p=0,002). Die
Gesamtüberlebensrate betrug bei den Patienten in der RD-Gruppe 93
Prozent gegenüber 91 Prozent unter Dexamethason. Diese Daten wurden
allerdings dadurch verwässert, dass die Patienten in der D-Gruppe die
Möglichkeit erhielten, nach einer frühzeitigen Unterbrechung der Studie
in die RD-Gruppe zu wechseln.
Nebenwirkungen der Stufe 3/4 traten bei Patienten mit Multiplem Myelom,
die eine Kombination aus Lenalidomid und Dexamethason erhielten, im
Vergleich zu Dexamethason allein öfter auf. Neutropenie (13,8% gegenüber
2,4%) und Infektionen (18,9% gegenüber 9,8%) waren die häufigsten
festgestellten Nebenwirkungen. DVT trat bei 27% der Patienten auf, die
mit REVLIMID und Dexamethason behandelt wurden; demgegenüber waren es
14,6% unter Dexamethason allein.
Über REVLIMID®
REVLIMID gehört zu der firmeneigenen Gruppe neuartiger,
immunmodulatorischer IMiD®
Wirkstoffe. REVLIMID und andere IMiD-Wirkstoffe werden weiter in mehr
als 100 klinischen Versuchen in einem breiten Spektrum von onkologischen
Bedingungen sowohl bei Blutkrebs aus auch bei festen Tumoren bewertet.
Die in der Entwicklung befindlichen IMiD-Wirkstoffe sind durch
umfassende Urheberrechte in Form von US-amerikanischen und ausländischen
bereits erteilten und angemeldeten Patenten geschützt, darunter Stoff-
und Nutzungspatente.
Informationen zum Multiplen Myelom
Beim Multiplen Myelom (auch als Myelom oder Plasmazellmyelom bekannt)
handelt es sich um eine Form von Blutkrebs, die durch eine
Überproduktion von bösartigen Plasmazellen im Knochenmark gekennzeichnet
ist. Plasmazellen sind weiße Blutkörperchen, die zur Produktion von
Antikörpern, den sogenannten Immunoglobulinen, beitragen, welche
Infektionen und Krankheiten bekämpfen. Die meisten Patienten mit
multiplem Myelom haben jedoch Zellen, die ein Immunglobulin namens
Paraprotein (oder M-Protein) erzeugen, das keinen Nutzen für den Körper
hat. Außerdem verdrängen die malignen Plasmazellen die normalen
Plasmazellen und andere weiße Blutkörperchen, die für das Immunsystem
wichtig sind. Multiple Myelomzellen können sich auch in anderen
Körpergeweben, z. B. im Knochengewebe, anlagern, und Tumore erzeugen.
Die Ursache der Erkrankung ist weiterhin unbekannt.
Über Celgene International Sárl
Celgene International Sárl mit Sitz in Boudry, Schweiz, ist eine
hundertprozentige Tochtergesellschaft und die internationale
Hauptverwaltung der Celgene Corporation. Die Celgene Corporation mit der
Zentrale in Summit, New Jersey, ist eine integrierte globale
Pharmagesellschaft, die hauptsächlich in der Entdeckung, Entwicklung und
Kommerzialisierung innovativer Therapien zur Behandlung von Krebs und
entzündlichen Krankheiten durch Gen- und Proteinregulierung tätig ist.
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Unternehmens unter www.celgene.com.
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Performance oder die Erfolge des Unternehmens erheblich von Ergebnissen,
Performance oder anderen in diesen zukunftsbezogenen Aussagen
enthaltenen stillschweigenden Erwartungen abweichen. Zu diesen Faktoren
gehören gegenwärtige oder laufende Forschungs- und
Entwicklungstätigkeiten, Maßnahmen der FDA und anderer
Regulierungsbehörden sowie die Faktoren, die in den von der Gesellschaft
bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Unterlagen wie
etwa den Berichten auf den Formularen 10-K, 10-Q und 8-K angegeben sind.
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