10.12.2007 04:50
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REVLIMID(R) (Lenalidomid) mit niedrig dosiertem Dexamethason erzielt beispiellose Überlebensrate in Phase-III-ECOG-Studie über neu diagnostiziertes Multiples Myelom
Celgene International Sàrl (NASDAQ: CELG) gab bekannt,
dass aktualisierte klinische Daten der groß angelegten randomisierten
Phase-III-Studie der Eastern Cooperative Oncology Group (ECOG) zur
Beurteilung von oralem REVLIMID (Lenalidomid) mit niedrig dosiertem
Dexamethason weiterhin überlegene Gesamtüberlebensraten für neu
diagnostizierte Myelompatienten im Vergleich zu REVLIMID mit der
üblichen hohen Dosierung von Dexamethason nachweisen. Das
Gesamtüberleben, das wichtigste Ergebnis für Patienten und Ärzte, liegt
bei 96 % nach einem Jahr und 87 % nach zwei Jahren. Die
Wirksamkeitsdaten (Abstract #74), die heute im Rahmen der 49.
Jahrestagung der American Society of Hematology (ASH) vorgelegt wurden,
bauen erstmals auf den anfänglichen im Juni veröffentlichten
Sicherheitsanalysen auf.
"Dies ist eine bahnbrechende Studie, die den
fortdauernden Paradigmenwechsel in der Behandlung von Myelomen und
anderen Arten von Blutkrebs unterstützt”,
sagte Jean-Luc Harousseau, M.D., Gründungsmitglied der Intergroupe
Francophone du Myelome. "Wir sehen
langfristige Ergebnisse mit weniger Nebenwirkungen in Patienten aller
Altersgruppen. Dies sind die besten Überlebensdaten, die wir bei neu
diagnostiziertem Multiplem Myelom gesehen haben.”
REVLIMID® war bei
beiden Dosierungsmengen von Dexamethason aktiv. Das beste
Gesamtansprechen (komplette [CR], sehr gute teilweise [VGPR] und
teilweise Remission [PR]) betrug 82 % gegenüber 71 % in dem Studienzweig
mit niedrig dosiertem Dexamethason, darunter 52 % und 42 % CR/VGPR. Nach
einer mittleren Nachbeobachtungsdauer von 21 Monaten wurde die mittlere
Ansprechdauer in noch keinem der beiden Zweige erreicht. Während der
niedriger dosierte Studienzweig geringere Ansprechquoten zeigte, wurden
in ihm überlegene Überlebensraten beobachtet. Außerdem waren die Zeit
bis zum Fortschreiten der Krankheit und die Überlebensraten ohne
Krankheitsfortschritt in beiden Studienzweigen vergleichbar.
Die 87-prozentige Überlebensrate in dem Studienzweig mit REVLIMID und
niedrig dosiertem Dexamethason nach zwei Jahren zeigte einen Vorteil im
Vergleich zu der zweijährigen Überlebensrate von 75 % der mit REVLIMID
und hoch dosiertem Dexamethason behandelten Patienten. Erhöhte
Gesamtüberlebensraten wurden in allen Altersgruppen von Patienten
beobachtet, die REVLIMID und niedrig dosiertes Dexamethason erhalten
hatten, jedoch Patienten unter 65 zeigten nach zwei Jahren eine
Überlebenswahrscheinlichkeit von 91 %, verglichen mit 85 % bei hoch
dosiertem Dexamethason. In Patienten, die die Behandlung über 6 Monate
hinaus fortsetzten, zeigte die einjährige Überlebensrate von 99 % einen
Vorteil gegenüber der Überlebensrate von 97 % von Patienten, die
REVLIMID und hoch dosiertes Dexamethason erhalten hatten.
In beiden Studienzweigen fiel die Stammzellenentnahme bei 97 % der
Patienten, die sich für eine solche entschieden hatten, erfolgreich aus.
Die Senkung der Dosis von Dexamethason in Verbindung mit REVLIMID
verringerte bedeutende drittgradige oder höhere nicht-hämatologische
Toxizitätserscheinungen, einschließlich tiefe Venenthrombose (DVT)/
Lungenembolie (PE) (9% gegenüber 25%). Das Auftreten von Neutropenie
fiel im Studienzweig mit REVLIMID/niedrig dosiertem Dexamethason (19 %)
leicht höher als im Zweig mit REVLIMID/hoch dosiertem Dexamethason aus,
obwohl Infektionen im Studienzweig mit niedrig dosiertem Dexamethason
seltener auftraten (7 % gegenüber 14 %). Auch viertgradige
Toxizitätserscheinungen waren im niedrig dosierten Zeig deutlich
seltener (8 %) als im hoch dosierten Zweig mit 19 %.
"Die geringeren Überlebensraten bei hoch
dosiertem Dexamethason können auf das Fortschreiten der Krankheit sowie
auf behandlungsbedingte Toxizität zurückgeführt werden”,
sagte S. Vincent Rajkumar, M.D., Hämatologe am Mayo Clinic Cancer Center
und wissenschaftlicher Leiter der Studie. "Dies
ist ein bedeutender Fortschritt in der Behandlung dieser Krebsart,
welcher den Wissenschaftlern auch eine neue Forschungsrichtung aufweist
- denn mehr ist nicht unbedingt besser.”
Im letzten April prüfte das Data Monitoring Committee der ECOG die
vorläufigen Ergebnisse der Studie und empfahl die Veröffentlichung der
Überlebensresultate, da bei den Gesamtüberlebensraten bereits so früh
Unterschiede zu erkennen waren. Gleichzeitig wurden alle Patienten des
Studienzweiges mit hoch dosiertem Dexamethason aufgrund dieser
Zwischenergebnisse in den niedrig dosierten Studienarm verlegt. Infolge
dieser Erkenntnisse ist REVLIMID die Grundlage für mehrere geplante
Studien über neu diagnostiziertes Multiples Myelom: ECOG E4A03, SWOG
S0232, INTERGROUP, S0777, IFM 07-01, ECOG E1A06 und die von Celgene in
Auftrag gegebene Studie MM-020.
Über REVLIMID®
REVLIMID ist derzeit in den USA, der EU und in der Schweiz in Verbindung
mit Dexamethason zur Behandlung von Patienten mit Multiplem Myelom
zugelassen, die sich mindestens einer Vorbehandlung unterzogen haben.
REVLIMID ist in den USA auch zur Behandlung von Patienten mit
transfusionsabhängiger Anämie infolge eines myelodysplastischen Syndroms
mit niedrigem oder intermediärem Risiko 1 einer zytogenetischen
5q-Deletionsanomalie mit oder ohne zusätzliche zytogenetische Anomalien
zugelassen. REVLIMID wurde in der EU, den USA, der Schweiz und
Australien als sogenanntes "Orphan”-Arzneimittel
zur Behandlung seltener Leiden eingestuft.
Informationen zum Multiplen Myelom
Beim Multiplen Myelom (auch als Myelom oder Plasmazellmyelom bekannt)
handelt es sich um eine Form von Blutkrebs, die durch eine
Überproduktion von bösartigen Plasmazellen im Knochenmark gekennzeichnet
ist. Plasmazellen sind weiße Blutkörperchen, die zur Produktion von
Antikörpern, den sogenannten Immunoglobulinen, beitragen, welche
Infektionen und Krankheiten bekämpfen. Die meisten Patienten mit
multiplem Myelom haben jedoch Zellen, die ein Immunglobulin namens
Paraprotein (oder M-Protein)erzeugen, das keinen Nutzen für den Körper
hat. Außerdem verdrängen die malignen Plasmazellen die normalen
Plasmazellen und andere weiße Blutkörperchen, die für das Immunsystem
wichtig sind. Multiple Myelomzellen können sich in anderen
Körpergeweben, z. B. im Knochengewebe, anlagern, und Tumore erzeugen.
Die Ursache der Erkrankung ist weiterhin unbekannt.
Über Celgene International Sàrl
Celgene International Sàrl mit Sitz in Neuchâtel, Schweiz, ist eine
hundertprozentige Tochtergesellschaft und das internationale
Hauptquartier der Celgene Corporation. Die Celgene Corporation mit
Hauptsitz in Summit, New Jersey, ist ein integriertes, globales
Biopharmaunternehmen, das sich hauptsächlich auf die Entdeckung,
Entwicklung und Vermarktung von innovativen Therapien zur Behandlung von
Krebs und Entzündungskrankheiten durch Gen- und Proteinregulierung
konzentriert. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des
Unternehmens unter www.celgene.com.
REVLIMID®
ist ein eingetragenes Warenzeichen der Celgene Corporation. Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, die
bekannten und unbekannten Risiken, Verzögerungen, Unwägbarkeiten und
sonstigen Faktoren unterliegen, die sich der Kontrolle des Unternehmens
entziehen. Derartige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen
Ergebnisse, Leistungen oder Erfolge des Unternehmens wesentlich von den
in den zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen,
Leistungen oder sonstigen Erwartungen abweichen. Zu diesen Faktoren
gehören beispielsweise die Ergebnisse der laufenden oder künftigen
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, Maßnahmen der FDA und anderer
Aufsichtsbehörden und die Faktoren, die in den vom Unternehmen bei der
US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC), z. B. auf Formular 10-K,
10-Q und 8-K, eingereichten Berichten ausführlich erläutert werden.
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