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ROUNDUP 2: Daimler und VW trotzen dem schwachen US-Markt - Einbruch bei BMW
DETROIT (dpa-AFX) - Die deutschen Autobauer haben im Juni dem Abwärtstrend auf dem US-Markt nur teilweise getrotzt. Während Daimler und Volkswagen ihre US-Verkaufszahlen gegen den Trend stabil hielten, folgten BMW und Porsche dem Trend nach unten. Auch die US-Konkurrenten General Motors (GM) und Ford verzeichneten erneut deutliche Absatzeinbrüche, wie am Dienstagabend bekannt wurde. Auch beim japanischen Konkurrenten Toyota , inzwischen die Nummer zwei auf dem US-Markt, gingen die Verkaufszahlen deutlich zurück.
Volkswagen konnte seine Verkäufe dagegen leicht erhöhen und legte um 0,3 Prozent zu, die Daimler-Stammmarke Mercedes-Benz gab nur leicht um 0,1 Prozent nach. Bei BMW gaben die Verkaufszahlen dagegen erstmals seit Monaten deutlich nach: Trotz Zuwächsen beim Mini gab der Absatz insgesamt um 11 Prozent nach. Bei Porsche setzte sich der Abwärtstrend der vergangenen Monate fort: Der Absatz brach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19 Prozent ein. Porsche begründete dies vor allem mit dem Modellwechsel beim 911er. Von Audi lagen am Abend noch keine Zahlen vor.
GM LEIDET WENIGER ALS TOYOTA UND FORD
Bei Markführer GM brach der Absatz auf dem Heimatmarkt um 18,5 Prozent auf 266.000 Fahrzeuge ein. Damit litt GM aber deutlich weniger als die Hauptkonkurrenten Ford und Toyota und konnte den Abstand zum Verfolger aus Japan wieder vergrößern. Die Japaner verkauften mit 193.000 Fahrzeugen 21 Prozent weniger in den USA als ein Jahr zuvor, Ford mit 167.000 Neuwagen sogar 28 Prozent weniger. Von Chrysler lagen am Abend noch keine Zahlen vor.
Die einstige Chrysler-Mutter Daimler konnte in den USA wegen des dort neuen Zweisitzers Smart dagegen deutlich zulegen. Zu 19.576 verkauften Autos der Marke Mercedes-Benz kamen im Juni 2.545 Smart hinzu. Insgesamt legte der Absatz dadurch trotz stagnierender Mercedes-Verkäufe um 12,9 Prozent auf 22.121 Fahrzeuge zu. Daimler verkauft den Smart in den USA seit Mitte Januar. Bis Ende Mai wurden hier von dem Zweisitzer insgesamt 11.399 Fahrzeuge ausgeliefert.
VW STAGNIERT - PORSCHE IM RÜCKWÄRTSGANG
Volkswagen verkaufte im Mai wie im Vorjahr rund 23.208 Autos in den USA. Während die beiden wichtigsten Modell Jetta und Passat nachgaben, legte VW bei Geländewagen und Cabrios zu. Porsche verkaufte dagegen nur noch 2.650 Sport- und Geländewagen in dem Land. Einschließlich Kanada lag der Absatz bei 3.810 Fahrzeugen, ebenfalls 19 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während der Cayenne um vier Prozent auf 1.244 Auslieferungen nachgab, brachen beim 911er die Verkaufszahlen deutlich ein. Der Absatz des Modells sank um 40 Prozent auf 753, der Boxster-Absatz um ein Zehntel auf 845 Auslieferungen. Für den weiteren Jahresverlauf zeigte sich das Unternehmen trotz der Rückgängen zuversichtlich. Ab September werde der neue 911 Carrera den Absatz wieder anziehen lassen./fj/tw
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