25.07.2008 10:48
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ROUNDUP/Aktien Tokio Schluss: Sehr schwach - Negative US-Vorgabe belastet

        TOKIO (dpa-AFX) - Der japanische Aktienmarkt hat am Freitag sehr schwach geschlossen. Händler verwiesen auf die schwache Vorgabe der Wall Street, die den Markt belastet und vor allem Banken nach unten gezogen habe. Der Nikkei-225-Index  ging 1,97 Prozent schwächer bei 13.334,76 Zählern nahe seinem Tagestief aus dem Handel. Im Wochenvergleich bleibt aber noch ein Plus von 4,15 Prozent, nachdem am Vortag der höchste Schlussstand seit mehr als vier Wochen erreicht worden war. Der breit gefasste TOPIX  ging mit minus 2,57 Prozent bei 1.298,28 Punkten ebenfalls sehr schwach ins Wochenende.          "Der Markt hat eine Pause gemacht, nachdem der Nikkei an den letzten drei Handelstagen insgesamt 800 Punkte gewonnen hat", kommentierte Yumi Nishimura von Daiwa Securities SMBC das Handelsgeschehen. Nach Einschätzung von Hiroyuki Fukunaga, technischer Analyst bei Investrust, sollte der japanische Aktienmarkt auf seinem Erholungspfad bleiben, nachdem der Nikkei sich über dem charttechnisch wichtigen Fünf-Wochen-Schnitt gehalten habe.          Banken litten nach den zuletzt deutlichen Aufschlägen unter Gewinnmitnahmen. Mizuho Financial   büßten 8,2 Prozent auf 530.000 Yen ein, Mitsubishi UFJ Financial verloren 5,8 Prozent auf 840.000 Yen. Papiere des Leasingunternehmens Orix gaben um 8,5 Prozent auf 16.170 Yen nach.          Dagegen ging es für Nippon Yusen K.K  NYKA.FSE> um 1,1 Prozent auf 938 Yen hoch. Die Schifffahrtsgesellschaft hat von April bis Juni dank höherer Frachtraten und des gestiegenen Frachtaufkommens ihren Nettogewinn um 55 Prozent gesteigert. Aktien des Konkurrenten Mitsui O.S.K. Lines  legten lediglich um 0,1 Prozent auf 1.468 Yen zu, Kawasaki Kisen Kaisha verloren 0,9 Prozent auf 946 Yen.          Canon   verbilligten sich nach Zahlen um 4,9 Prozent auf 5.100 Yen. Der stärkere Yen hat den Absatz im Ausland belastet. Deshalb musste der Anbieter von Kameras und anderen elektronischen Geräten erstmals seit sechs Jahren im ersten Halbjahr einen operativen Gewinnrückgang hinnehmen./FX/gl/dr

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