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ROUNDUP: Bilfinger Berger nach robustem Jahresstart zuversichtlich für 2008
Der Konzern übertraf die Erwartungen der Analysten deutlich. Die von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Experten waren bei einer Leistung von 2,136 Milliarden Euro von einem Gewinn von 19,4 Millionen Euro ausgegangen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) erhöhte sich von Januar bis März auf 40 (16) Millionen Euro. Die befragten Experten hatten nur 35,7 Millionen Euro erwartet. Aus dem Verkauf selbstgenutzter Büroimmobilien erzielten die Mannheimer einen Gewinn von neun Millionen Euro. AKTIEN GEFRAGT
Am Finanzmarkt war die Reaktion positiv. Die Aktien legten in einem kaum veränderten Marktumfeld um 1,81 Prozent auf 55,26 Euro zu. Der MDAX kletterte zur gleichen Zeit um moderate 0,06 Prozent auf 9.643,72 Zähler. Ein Händler sprach in einer ersten Einschätzung trotz des verzeichneten Auftragsrückgangs von einem positiven Quartalsbericht.
Hauptergebnistreiber war erneut das Dienstleistungsgeschäft. Hier schnellte das EBITA auf 36 (24) Millionen Euro in die Höhe. Hohes Wachstum sei in allen drei Sparten erzielt worden. Die Industriedienstleistungen seien durch Zukäufe in Skandinavien und Australien gestärkt worden. Auch bei Immobiliendienstleistungen habe Bilfinger mit neuen Aufträgen Erfolge verzeichnet. Im Baugeschäft ergab sich im ersten Quartal ein anderes Bild. Die ersten Monate des Jahres sind aber traditionell eher schwach. Im Hoch- und Industriebau lag der EBITA-Verlust wie bereits vor einem Jahr bei minus zwei Millionen Euro. Im Ingenieurbau erzielten die Mannheimer unterdessen ein positives EBITA von 2 (-3) Millionen Euro.
SPARTEN
Für das Dienstleistungsgeschäft erwartet der Konzern ein weiteres Wachstum und eine deutliche Steigerung des Ergebnisses. Die Betreiberprojekte sollen weiter ausgebaut werden. Im Ingenieurbau plant der Konzern 2008 einen weiteren Anstieg von Leistung und Ergebnis. Im Hoch- und Industriebau sei bei einer stabilen Leistung eine Steigerung des Ergebnisses zu erwarten. Im deutschen Hochbau dürfte ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden. Die belastenden Kostensteigerungen für Material und Subunternehmen hielten an.
Bilfinger Berger stützt sich trotz eines Rückgangs beim Auftragseingang im ersten Quartal auf ein dickes Auftragspolster. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 17 Prozent auf 10,791 Milliarden Euro. Der Auftragseingang sank hingegen um elf Prozent auf 2,245 Milliarden Euro. Gründe für den Rückgang seien die volle Kapazitätsauslastung und eine entsprechende Zurückhaltung bei der Auftragsübernahme, hieß es./jha/sk
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