01.05.2008 22:21
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ROUNDUP: Deutsche Autobauer im April mit gemischtem Bild in den USA

        DETROIT (dpa-AFX) - Die deutschen Autobauer haben im April auf dem wichtigen US-Markt ein gemischtes Bild abgegeben. Die wichtigsten heimischen Hersteller und der japanische Branchengigant Toyota   mussten hingegen alle Federn lassen, wie aus den am Donnerstag veröffentlichten Absatzzahlen der Konzerne hervorgeht. Bei den Deutschen konnten BMW  und Volkswagen zulegen, während Mercedes-Benz, Audi  und Porsche Absatzrückgänge hinnehmen mussten. In den USA haben derzeit sowohl einheimische als auch ausländische Hersteller mit der Konjunkturkrise zu kämpfen.

    Der BMW-Konzern steigerte im vergangenen Monat den US-Absatz um knapp zehn Prozent auf 31.448 Stück. Seit Januar sanken die Verkäufe jedoch im Jahresvergleich um 4,0 Prozent auf 99.977 Wagen. Die Marke BMW setzte im April mit 26.735 Autos 5,6 Prozent mehr ab. Beim MINI kletterten die Verkaufszahlen um fast 40 Prozent auf 4.713 Fahrzeuge.

JETTA-ABSATZ SINKT UM KNAPP 13 PROZENT

    VW legte beim Absatz im April leicht um 1,7 Prozent auf 19.415 Stück zu. Seit Jahresbeginn betrug das Plus knapp 1 Prozent. Vom New Beetle wurden mit 2.803 Stück 3,7 Prozent mehr verkauft. Der Jetta verzeichnete ein Minus von knapp 13 Prozent auf 7171 Wagen. Die in den USA unter dem Namen Rabbit verkauften Golf-Varianten verkauften sich mit 3.381 Exemplaren um gut 9 Prozent besser als im Vorjahresmonat. Beim Passat stieg der Absatz um knapp 7 Prozent auf 3.673 Stück.

    Bei der Daimler-Tochter Mercedes-Benz sanken die US-Verkaufszahlen im vergangenen Monat um 3 Prozent auf 20.271 Stück. Seit Jahresbeginn stieg der Absatz hingegen um 1,4 Prozent. Von der C-Klasse wurden im April mit 6.850 Einheiten 33,5 Prozent mehr verkauft. Die M-Klasse steigerte den Absatz um 8,4 Prozent auf 2.582 Fahrzeuge. Von dem in diesem Jahr in den USA gestarteten Kleinwagen smart verkaufte Daimler im April 2.683 Stück und seit Januar insgesamt 6.159 Exemplare.

CAYENNE STEIGERT ABSATZ UM 21 PROZENT

    Die VW-Tochter Audi musste einen Absatzrückgang um 4,6 Prozent auf 7.730 Stück hinnehmen. Seit Jahresbeginn fielen die Verkaufszahlen um knapp 3 Prozent auf 28.286 Einheiten.

    Der Sportwagenbauer Porsche setzte in ganz Nordamerika im April mit 3.099 Autos fünf Prozent weniger ab. Der Geländewagen Cayenne steigerte den Absatz um 21 Prozent auf 1.299 Auslieferungen. Vom 911 wurden dagegen mit 970 Fahrzeugen 26 Prozent weniger verkauft. Der Absatz der Boxster-Baureihe sank um sechs Prozent auf 819 Stück.

GM SENKT PRODUKTIONSPROGNOSE FÜR ZWEITES QUARTAL

    Beim Opel-Mutterkonzern GM stürzte der Absatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um 16 Prozent auf 260.922 Stück ab. Der zweitgrößte US-Autobauer Ford verkaufte mit 200.727 Wagen rund 12 Prozent weniger.

    Im Vergleich zum Vorjahr setzte GM seit Januar bereinigt um die unterschiedliche Zahl der Verkaufstage mit 1,07 Millionen Wagen 12,6 Prozent weniger ab. Der Konzern senkte seine Produktionsprognose für das zweite Quartal um 130.000 Stück auf 950.000 Einheiten. Bei Ford sanken die Verkaufszahlen in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 10 Prozent auf 784.465 Stück.

CHYRSLER MIT ABSATZSCHWUND VON 23 PROZENT

    Chyrsler, an der der Daimler-Konzern noch eine Minderheitsbeteiligung hält, verzeichnete einen Absatzschwund um 23 Prozent auf 147.751 Einheiten. Die US-Hersteller kämpfen seit Jahren mit Milliardenverlusten und schweren Absatzeinbußen. Angesichts steigender Benzinpreise und der US-Konjunkturflaute verkaufen sich besonders die spritfressenden Pick-up und Geländewagen immer schlechter.

    Toyota, das sich derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem seit ewigen Zeiten weltgrößten Autohersteller GM liefert, setzte mit 217.700 Fahrzeugen 4,5 Prozent weniger ab als im Vorjahr. Der Absatz der Marke Toyota sank um 2,7 Prozent auf 194.350 Fahrzeuge. Die Marke Lexus verzeichnete einen Einbruch um 17,1 Prozent auf 23.350 Stück./DP/fd/he

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