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ROUNDUP: Drägerwerk rechnet auch 2008 mit leichtem Umsatzplus
Die UniCredit beließ ihre Empfehlung für die Drägerwerk-Vorzüge nach den Zahlen mit "Buy". Das Kursziel liege weiter bei 56 Euro. Einem Händler zufolge habe Drägerwerk eine "erneut nicht überzeugende" Bilanz für 2007 vorgelegt. Der Auftragseingang sei zurückgegangen und die Umsätze seien etwas hinter den durchschnittlichen Prognosen zurückgeblieben. Einige Sonderfaktoren in den Zahlen und dem Ausblick erschwerten allerdings den Vergleich mit den Prognosen. Der Nachsteuergewinn habe aber ebenfalls etwas enttäuscht. Die Dividende entspreche den Prognosen, sagte der Händler. Charttechnisch sei das Papier aber bei 36 Euro gut unterstützt und die günstige Bewertung reduziere das Risiko.
WEITERE SCHRITTE ZUR EFFIZIENZSTEIGERUNG Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) und Einmalaufwendungen sei trotz eines Rückgangs in der Medizintechnik um 2,5 Prozent auf 151,9 Millionen Euro gestiegen. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet. Der Umsatz legte um ein Prozent auf 1,82 (Prognose: 1,842) Milliarden Euro zu. Die Probleme in der Medizintechnik konnte Drägerwerk durch Zuwächse mit der Sicherheitstechnik kompensieren. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen im vergangenen Jahr mit 60,8 Millionen Euro rund 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Auftragseingang sei um 3,7 Prozent auf 1,865 Milliarden Euro geklettert.
Drägerwerk kündigte zudem an, die Effizienz im administrativen Bereich weiter verbessern zu wollen. Dadurch sollen die operativen Einheiten entlastet werden. "2008 wird das Unternehmen besonders in Innovationskraft, Qualität und Effizienz investieren", hieß es, Diese Maßnahmen werden 2008 voraussichtlich zu Einmalaufwendungen in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro führen. Bereits im vergangenen Jahr hatten Einmalaufwendungen von 27,6 Millionen Euro das Ergebnis belastet./zb/wiz
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