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ROUNDUP: E.ON Energie verteidigt Angebot nach Ankündigung von Warnstreiks
Die Gewerkschaften IG BCE und ver.di hatten nach den erfolglosen Tarifverhandlungen für Mittwoch (21. Mai) bundesweit zu Warnstreiks aufgerufen. Auch vor der Konzernzentrale von E.ON Energie in München ist eine Kundgebung geplant. "Die Beschäftigten des E.ON-Konzerns sind empört und sauer über die bisherige Haltung ihres Arbeitgebers am Verhandlungstisch", sagte ver.di Bayern Fachbereichsleiter Jürgen Feuchtmann.
STROMVERSORGUNG DURCH STREIKS NICHT GEFÄHRDET
Die Stromversorgung ist nach Angaben von ver.di durch die geplanten Warnstreiks am Mittwoch nicht gefährdet. In einem nächsten Schritt seien jedoch auch unbefristete Streiks in den großen Kraftwerken möglich.
Die Gewerkschaften fordern für die rund 30.000 Beschäftigten im Kern 8,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber hatten zuletzt eine Entgelterhöhung von 5 Prozent angeboten, im Gegenzug soll die Arbeitszeit um eine Stunde verlängert werden. Diese Mehrarbeit würde den Einkommenszuwachs aus Sicht von ver.di aber wieder um 2,8 Prozent reduzieren. Daher bleibe das Angebot der Arbeitgeber weit hinter den Forderungen der Gewerkschaft zurück./dw/DP/she
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