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ROUNDUP: Fehlende Bewertungsgewinne belasten IVG-Ergebnis - Aktie im Plus
Das Nettoergebnis vor Minderheiten fiel um 83 Prozent auf 12,1 Millionen Euro. Beim Umsatz konnte die IVG indes unter anderem dank höherer Mieteinnahmen von 104,4 Millionen auf 171,5 Millionen Euro zulegen. Die insgesamt acht von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragten Analysten hatten mit einem Ergebnis von 8,8 Millionen Euro gerechnet und mit einem Umsatz von 150,8 Millionen Euro. Nach Minderheiten sank das Nettoergebnis von 65,2 auf 4 Millionen Euro (Analysten: 0,5 Mio Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich auf 102,1 (Vorjahr: 131,4) Millionen Euro. Die Branchenexperten hatten mit 74,8 Millionen Euro gerechnet.
SCHWÄCHERER VERLAUF BEI INVESTMENT
Der Rückgang resultierte vor allem aus einem schwächeren Verlauf in der Sparte Investment, bei der es um den An- und Verkauf und die Verwaltung von Immobilien geht. Die Abschwächung fiel auch deswegen so deutlich aus, da fehlenden Wertsteigerungen im Investment-Portfolio hohe Bewertungsgewinne im Vergleichsquartal gegenüberstanden. "Die Immobilienmärkte hängen im derzeitigen Börsenumfeld besonders stark von den internationalen Finanzmärkten ab. Diese zeigten sich zuletzt sehr angespannt", sagte Leichnitz laut Mitteilung.
Mit einem operativen Plus schnitt dagegen die Sparte Development (Projektentwicklung) dank einer erstmaligen Bewertung eines Londoner Projekts und dem Verkauf eines Projekts in Düsseldorf ab.
'VERBESSERUNG DER OPERATIVEN LEISTUNG'
Bei der Prognose für 2008 klammerte das Unternehmen weitere Marktwertveränderungen des Immobilienportfolios sowie Erträge aus dem angestrebten Verkauf des Kavernengeschäfts aus. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern stellt IVG 365 bis 400 (2007: 475,6) Millionen Euro in Aussicht, das Konzernergebnis soll sich auf 90 bis 100 (301) Millionen Euro belaufen. Als Dividende für das Geschäftsjahr strebt die Gesellschaft wie im Vorjahr 0,70 Euro je Aktie an. Im laufenden Jahr stehe die Verbesserung der operativen Leistung im Vordergrund. "Hier haben wir einen Teil unserer Hausaufgaben noch zu machen", sagte Leichnitz. Unter anderem will die IVG strategisch nicht relevanten Immobilien im Wert von mehr als 500 Millionen Euro verkaufen.
Im Verkaufsprozess des Kavernengeschäfts hat laut IVG eine große Zahl von Investoren Interesse signalisiert. Für Anfang Juni werden nicht-bindende Angebote von Investoren erwartet. Die IVG geht davon aus, dass der Abschluss der Transaktion im zweiten Halbjahr erfolgen wird. Ende 2007 hatte die IVG beschlossen, den Verkauf der 40 bestehenden Kavernen zu prüfen. Im Februar 2008 wurde der Transaktionsprozess gestartet. Es wird sowohl ein Teil- als auch ein Gesamtausstieg oder die Einbringung in einen Fonds in Betracht gezogen./sc/ep/tw
| 16.06.2008 | IVG Immobilien für längerfristige Anleger | Frankfurter Börsenbriefe | |
| 09.06.2008 | IVG Immobilien buy | WestLB AG | |
| 03.06.2008 | IVG Immobilien underperform | Merrill Lynch & Co., Inc. | |
| 30.05.2008 | IVG Immobilien buy | equinet Institutional Services AG | |
| 22.05.2008 | IVG Immobilien Upgrade | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) |
Aktien in diesem Artikel
| IVG Immobilien | 11,8 | -1,3% |
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