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ROUNDUP: KlöCo sieht nach Gewinnsprung im 1. Quartal Wachstum für Gesamtjahr
Marktteilnehmer lobten Zahlen und Ausblick. Ein Händler nannte die Quartalszahlen solide. Der Gewinnausblick klinge zudem noch etwas optimistischer als bisher, auch wenn am Markt bereits mit einer Steigerung des Überschusses um 61 Prozent gerechnet werde, sagte er. Commerzbank-Analyst Ingo-Martin Schachel sprach von einem erfolgreichen Jahresauftakt. Der positive Ausblick stütze seine Annahme eines sehr starken Jahres. Zuletzt lag die Aktie 0,3 Prozent im Plus bei 37,88 Euro.
ZUVERSICHT NACH GEWINNSPRUNG
Im Auftaktquartal stieg der Überschuss von Klöckner & Co dank höherer Stahlpreise um 12,4 Prozent auf 52 Millionen Euro. Operativ (EBITDA) legte der Konzern um 18 Prozent auf 109 Millionen Euro zu. Damit übertraf Klöckner & Co die Analystenerwartungen. Der Umsatz verbesserte sich um 7 Prozent auf 1,660 Milliarden Euro. Neben den Zukäufen hätten sich die steigende Nachfrage und höherer Preise positiv niedergeschlagen, hieß es.
"Für das zweite Quartal gehen wir aufgrund der massiven Preissteigerungen für Stahlprodukte und der Integration von Temtco Steel von einer noch besseren Ergebnisentwicklung aus", hieß es in der Mitteilung. Der operative Gewinn (EBITDA) solle im zweiten Quartal den Vorjahreswert übertreffen, hieß es in einer im Internet veröffentlichten Präsentation. Insgesamt solle im Gesamtjahr das Wertsteigerungsprogramm STAR operativ 30 Millionen Euro zusätzlich einbringen. Von den Zukäufen aus dem vergangenen Jahr erwartet KlöCo zusätzlich 25 bis 30 Millionen Euro und die Akquisitionen in diesem Jahr sollen noch einmal 15 bis 20 Millionen EBITDA beitragen.
KÄUFER FÜR NAMASCO GEFUNDEN
Zu Beginn dieses Jahres hatte KlöCo bereits das US-Unternehmen Temtco und Multitubes in Großbritannien übernommen und damit seine Expansionsstrategie fortgesetzt. Im Zuge der Konzentration auf das Kerngeschäft kündigte der Duisburger Konzern nun an, einen Käufer für die im Automotive-Bereich tätige kanadische Tochter Namasco gefunden zu haben. Samuel, Son & Co übernehme die Firma, der Deal stehe noch unter Vorbehalt der Genehmigung der kanadischen Kartellbehörden. Darüber hinaus werde nach dem Kauf der Schweizer Landesgesellschaft der Verkauf der Tochter KVT geprüft. "Mit dem Verkauf von KVT würden wir die Konzentration auf unser Kerngeschäft fortführen und zusätzliche Mittel für die weitere Expansion freisetzen", sagte KlöCo-Chef Ludwig./sb/wiz
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