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ROUNDUP: Post im 1.Quartal wegen Postbank,US-Express,Ostern mit Gewinnrückgang
AUFSICHTSRAT ENTSCHEIDET AM 28. MAI ÜBER PLAN FÜR US-EXPRESS
Das defizitäre amerikanische Express-Geschäft läuft laut Finanzvorstand John Allan weiterhin enttäuschend. "Wir haben in Lateinamerika ein Volumenwachstum erzielt, in den USA aber nicht", sagte Allan am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz. Über den Plan für die strategische Neuausrichtung soll der Aufsichtsrat bei dessen Sitzung am 28. Mai entscheiden. "Wir fühlen uns sehr wohl mit dem Plan. Er wird spürbare Verbesserungen des Geschäfts nach sich ziehen", sagte Allan.
Die vollständige Öffnung des deutschen Briefmarkts zum Jahreswechsel bliebt laut Finanzvorstand Allan ohne größere Auswirkungen. "Im Bereich BRIEF haben wir unsere Marktposition nach der vollständigen Liberalisierung des deutschen Briefmarkts zum 1. Januar sehr erfolgreich verteidigt." Mit großem Einsatz seien die wichtigsten Kunden an den Konzern gebunden und abgesprungene Großkunden zurückgewonnen worden. "Dadurch haben wir unseren Marktanteil leicht ausweiten können", sagt Allan. Mit Paketen profitierte die Post stark vom Onlinehandel.
EXPRESS UND LOGISTIK MIT WACHSTUM
Im Express-Geschäft verzeichnete die Post in allen Regionen mit Ausnahme der USA ein solides organisches Wachstum. Der Bereich LOGISTIK um die zugekaufte Exel-Tochter legte in allen Geschäftsbereichen organisch hinzu, wobei das EBIT noch schneller wuchs als der Umsatz.
Insgesamt erhöhte sich der Umsatz im ersten Quartal von 15,47 auf 15,7 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank wegen des Postbankergebnisses und der fehlenden Arbeitstage von 998 auf 851 Millionen Euro. Vor Sondereffekten erhöhte er sich allerdings auf eine Milliarde Euro, verglichen mit der Durchschnittsprognose von 949 Millionen Euro./fn/wiz
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