15.05.2008 09:42
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ROUNDUP: QSC traut sich mehr zu - Starker Kundenzuwachs von Januar bis April

        KÖLN (dpa-AFX) - Der Telekomanbieter QSC  traut sich für das laufende Jahr ein besseres Abschneiden zu. Hintergrund ist ein starker Kundenzuwachs im ersten Quartal, der auch im April anhielt. Das Unternehmen sieht sich in der Lage, am oberen Ende der bisherigen Prognosespanne abzuschneiden, wie es am Donnerstag in Köln mitteilte. Ursprünglich hatte QSC einen Umsatz zwischen 385 bis 405 Millionen Euro und ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 50 bis 60 Millionen in Aussicht gestellt. Das Unternehmen strebt unterm Strich weiterhin ein ausgeglichenes Ergebnis an. Die Aktie stieg zum Handelsbeginn um 5,49 Prozent auf 2,69 Euro.

    Vorerst hat der Ausbau des Netzes das Unternehmen aber belastet; von Januar bis März fiel unterm Strich ein Verlust von 4,1 Millionen Euro an nach einem Gewinn von 1,1 Millionen Euro vor einem Jahr. Damit hatten die Analysten aber gerechnet. Das EBITDA verbesserte sich dagegen über die Erwartungen von 8,9 auf 11,4 Millionen Euro. Den Anstieg begründete das Unternehmen mit der erfolgten Integration der Software-Firma Broadnet sowie mit dem Umsatzplus von 76,8 auf 97,5 Millionen Euro.

STARKES KUNDENWACHSTUM

    "Der Start in das laufende Geschäftsjahr stimmt mich sehr optimistisch", verkündete Unternehmenschef Bernd Schlobohm. Wenn die Kundenzahl die 550.000 erreiche, sei die Wende geschafft und QSC könne "überproportionale Ergebnissteigerungen realisieren". Ende April hatte das Unternehmen bereits 410.000 Anschlüsse geschaltet. Alleine von Januar bis März waren knapp 125.000 neu hinzugekommen - das höchste Wachstum innerhalb eines Quartals. Im April erhielten gut 40.000 weitere Kunden ihre Anbindung ans schnelle Internet.

    Der Umsatz für das Produktsegment ging infolge des anhaltenden Preiskampfs bei DSL-Anschlüssen allerdings zurück. Dagegen konnte QSC im Individualgeschäft mit Geschäftskunden sowie bei der Vermietung des eigenen Netzes an Wettbewerber zulegen. Das Netz hatten die Kölner zuletzt kräftig ausgebaut, was neben der Gewinnung neuer Kunden den Verlust verursacht hat./das/wiz

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