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ROUNDUP: STADA steigert Ergebnis trotz schwachem Generikageschäft - Ausblick
Im unverändert größten Segment, dem Generikageschäft, verbuchte STADA zwischen Januar und März einen marginalen Umsatzanstieg von 1 Prozent auf 269,4 Millionen Euro. In Deutschland sank der Umsatz mit den Nachahmermitteln wegen des schwierigen Umfeldes um 5 Prozent auf 109,4 Millionen Euro. Dennoch konnte STADA nach Daten des Branchendienstes IMS Health den Marktanteil am deutschen Generikamarkt von 10,8 auf 11,3 Prozent ausbauen. Insgesamt steuerte die Sparte in den ersten drei Monaten 67,5 Prozent zum Konzernumsatz bei.
STADA MIT ZWEISTELLIGEM UMSATZ- UND ERGEBNISPLUS
STADA hat im ersten Quartal 2008 trotz eines schwierigen Marktumfeldes Umsatz und Gewinn erneut kräftig gesteigert. Angetrieben von den Zukäufen der vergangenen Jahre konnte STADA den Konzernumsatz um 11 Prozent auf 399,0 Millionen Euro verbessern, während der Gewinn um 16 Prozent auf 31,3 Millionen Euro stieg. Das operative Ergebnis verbesserte sich im ersten Jahresviertel um 16 Prozent auf 56,6 Millionen Euro. Damit verfehlte STADA jedoch die durchschnittlichen Erwartungen der von dpa-AFX befragten Analysten, die operativ mit einem Anstieg auf 58,86 Millionen Euro und beim Konzerngewinn mit 33,63 Millionen Euro gerechnet hatten. Die Erwartungen für den Umsatz lagen im Schnitt bei 415,42 Millionen Euro.
Der Umsatz des Generika-Vertriebs-Labels, STADApharm, das nach Restrukturierung des Vertriebs im 4. Quartal 2007 mit Entlassungen nun ohne Außendienst arbeitet, war im Auftaktquartal um 28 Prozent auf 50,0 Millionen Euro eingebrochen und lag damit unter den ursprünglichen Planungen des Konzerns. Das Vertriebs-Label ALIUD PHARMA, das traditionell ohne Außendienst im Markt auftritt und über zahlreiche Rabattverträge mit Krankenkassen verfügt, habe dagegen ein Umsatzplus von 38 Prozent auf 55,1 Millionen Euro ausgewiesen.
GENERIKAGESCHÄFT IN DEUTSCHLAND SOLL 2008 WEITER WACHSEN
Konzernchef Retzlaff sieht 2008 unverändert gute Chancen, dass das deutsche Generika-Geschäft - ungeachtet des Umsatzrückgangs im ersten Quartal - insgesamt gegenüber dem Vorjahr wachsen wird. Voraussetzung sei, dass sich ALIUD PHARMA plangemäß weiter stark entwickele und STADApharm im 2. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit ausgebautem Rabattvertragsvolumen eine stabilere Umsatzsituation erreichen könne. Im Segment verzeichnete STADA im ersten Quartal ein operatives Ergebnis von 43,4 Millionen Euro (VJ: 46,2).
STADA bestätigte den traditionell vagen Ausblick: Danach sieht das Unternehmen unverändert "gute Chancen, dass STADA auch weiterhin in diesem herausfordernden Umfeld ein nachhaltiges operatives Wachstum erreichen kann und wir damit den erfolgreichen Wachstumskurs des Konzerns sowohl im laufenden Geschäftsjahr 2008 als auch in den kommenden Jahren fortsetzen können." 2007 profitierte STADA von der Entwicklung seiner größten Sparte, den Generika sowie von Zukäufen in Russland und Serbien. Der Umsatz erhöhte sich um 26 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um 19 Prozent auf 215,5 Millionen Euro, während der Konzern einen Gewinn von 105,1 Millionen Euro verbuchte. Unter Herausrechnung einmaliger Sondereffekte wies STADA 146,8 Millionen Euro aus.
Nach früheren Aussagen strebt Konzernchef Retzlaff für zukünftiges Wachstum bevorzugt in Osteuropa weitere Übernahmen an. "Die Türkei interessiert uns immer noch." Zukäufe seien auch in Polen oder der Ukraine möglich, hatte Retzlaff bei Vorlage der Bilanz 2007 gesagt. 2006 hatte STADA mit der Übernahme der serbischen Hemofarm für 494 Millionen Euro den größten Kauf der Unternehmensgeschichte gestemmt. Im August 2007 wurde die russische Pharmagruppe MAKIZ für rund 125 Millionen Euro übernommen./ep/wiz
| 10.07.2008 | STADA buy | SEB AG | |
| 03.07.2008 | STADA Arzneimittel unter 40 Euro interessant | Nebenwerte Journal | |
| 01.07.2008 | STADA Kauflimit 42,10 EUR | Frankfurter Börsenbriefe | |
| 30.06.2008 | STADA chancenreich | Wirtschaftswoche | |
| 18.06.2008 | STADA Arzneimittel akkumulieren | AC Research |
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