06.03.2008 13:33
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ROUNDUP: STADA will nach kräftigem Gewinnanstieg Dividende für 2007 erhöhen

        BAD VILBEL (dpa-AFX) - Der Generikahersteller STADA  will nach dem zwölften Rekordjahr mit zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis die Dividende deutlich anheben. In den nächsten Jahren strebe STADA ein "nachhaltiges operatives Wachstum" sowie die Fortsetzung des "erfolgreichen Wachstumskurses" an, teilte Deutschlands drittgrößter Generikahersteller am Donnerstag bei der Präsentation vorläufiger Zahlen mit. Der Ausblick stehe unter dem Vorbehalt, dass es in einzelnen nationalen Märkten immer wieder zu signifikanten regulatorischen Eingriffen, intensivem Wettbewerb und signifikantem Margendruck kommen könne.

 

    An der Börse sorgten die vorläufigen Zahlen anfangs für einige Verwirrung: Einem Börsianer zufolge hätten die Zahlen auf den ersten Blick die Erwartungen enttäuscht, auf bereinigter Basis seien sie jedoch unerwartet gut ausgefallen. Am frühen Nachmittag gehörte das STADA-Papier mit einem Plus von 1,09 Prozent auf 46,21 Euro zu den Gewinnern im MDAX . Nach Aussage von Christian Cohrs, Analyst bei UniCredit, lagen das operative Ergebnis wie auch der Überschuss auf bereinigter Basis über den Erwartungen. Cohrs hat die Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 52 Euro eingestuft.     DIVIDENDE SOLL 2007 UM 15 PROZENT STEIGEN

 

    STADA will insgesamt circa 41,6 Millionen Euro an seine Aktionäre ausschütten. Dies entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent. Für 2007 soll der am 10. Juni tagenden Hauptversammlung eine Dividendenerhöhung von 15 Prozent auf 0,71 Euro pro Aktie vorgeschlagen werden.

 

    Die Internationalisierung der letzten Jahre zeigte erneut ihre Wirkung: 2007 profitierte STADA von seinem Auslandsgeschäft, das mit einer Steigerung von circa 30 Prozent auf 990,7 Millionen Euro rund 63 Prozent zum Konzernumsatz beigetragen habe. Bei einem Umsatzanstieg von 26 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro stieg der Konzerngewinn um 14 Prozent auf 105,1 Millionen Euro. Unter Herausrechnung einmaliger Sondereffekte hat STADA unterm Strich 146,8 Millionen Euro (VJ: 102,1) ausgewiesen.

 

BELASTUNGEN VON FAST 62 MIO EURO

 

    Nach vorläufigen Zahlen verbesserte sich das operative Ergebnis um 19 Prozent auf circa 215,5 Millionen Euro, teilte STADA weiter mit. Bereinigt verbuchte das Unternehmen einen Anstieg von 33 Prozent auf 248,8 Millionen Euro. Belastungen aus der Restrukturierung des Vertriebs mit Stellenstreichungen und Abschreibungen würden sich 2007 voraussichtlich auf 61,5 Millionen Euro vor Steuern belaufen.

 

    Aussagen zu möglichen Zukäufen machte STADA nicht: Der Konzern strebt nach früheren Aussagen für zukünftiges Wachstum auch weiterhin Übernahmen an - bevorzugt in Osteuropa. 2006 hatte STADA mit der Übernahme der serbischen Hemofarm für 494 Millionen Euro den größten Kauf der Unternehmensgeschichte gestemmt. Im August 2007 wurde die russische Pharmagruppe MAKIZ für rund 125 Millionen Euro übernommen./ep/wiz

 

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