15.05.2008 16:18
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ROUNDUP: Thomas Cook sieht robuste Nachfrage für den Sommer - Weniger Verlust

        LONDON/OBERURSEL (dpa-AFX) - Europas zweitgrößter Tourismuskonzern Thomas Cook   blickt zuversichtlich auf die Sommersaison. "Das Geschäft für den Sommer 2008 verläuft dank der robusten Verbrauchernachfrage in allen Märkten weiterhin vielversprechend", teilte die britische Tochtergesellschaft des im MDAX  notierten Arcandor-Konzerns am Donnerstag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen mit. Die aktuelle Konjunkturlage habe sich auf den Geschäftsverlauf bislang nicht spürbar ausgewirkt. Das Buchungsvolumen in Kontinentaleuropa, wozu auch Deutschland zählt, liege drei Prozent über dem Vorjahresniveau, auch die Verkaufspreise seien im Schnitt um drei Prozent gestiegen.          Der an der Londoner Börse notierte Thomas-Cook-Konzern war aus der Fusion der deutschen Thomas Cook und der britischen MyTravel entstanden. Die vorgelegten Geschäftszahlen für die sechs Monate von Anfang Oktober bis Ende März sind daher nicht direkt vergleichbar mit dem Vorjahreszeitraum, zudem gab es eine Änderung des Geschäftsjahres. Den Proforma-Umsatz gab das Unternehmen mit 4,23 Milliarden Euro an, nach 4,17 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Der wegen saisonaler Schwankungen im Winterhalbjahr übliche operative Verlust vor Sonderaufwendungen reduzierte sich von 267,6 Millionen Euro auf 175,9 Millionen Euro.

    Thomas-Cook-Chef Manny Fontenla-Novoa bekräftigte das Ziel, bis 2009/2010 einen operativen Gewinn von 620 Millionen Euro zu erreichen. "Wir sind mit unserer Strategie auf lange Sicht auf dem richtigen Weg und profitieren bereits von ersten Fusionssynergien", sagte er laut Mitteilung. Zum Konzern gehören in Deutschland die Hauptmarke Neckermann Reisen und die Flugtochter Condor, die aber bei Zustimmung des Bundeskartellamtes an Air Berlin  abgegeben werden soll. Thomas Cook überprüft derzeit nach eigenen Angaben seine Position für den Fall, dass das Kartellamt die Transaktion nicht genehmigt. Das Amt hatte seine Frist zur Prüfung bis zum 9. Juni verlängert./rg/DP/edh

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