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ROUNDUP: Wintershall erwartet kräftiges Wachstum durch neues Erdgasfeld
Als größter deutscher Öl- und Gasproduzent will das Unternehmen die Förderung beider Rohstoffe deutlich erhöhen, in Öleinheiten ausgedrückt von 112 Millionen Barrel (je 159 Liter) 2007 auf mehr als 120 Millionen in diesem Jahr und 140 Millionen Fass im Jahr 2010. Zugleich will das Unternehmen als Händler in diesem Jahr mindestens 40 Milliarden Kubikmeter Erdgas verkaufen nach 37 Milliarden Kubikmeter 2007, wie Zwitserloot berichtete.
Wintershall mit Sitz in Kassel hat 2007 seine Bilanz-Rekordwerte des Vorjahres knapp verfehlt. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von 3,25 Milliarden auf 3,01 Milliarden Euro. Der Umsatz (ohne Erdgassteuer) ging von 10,69 Milliarden auf 10,52 Milliarden Euro zurück. Damit habe Wintershall wieder "einen ordentlichen Beitrag" zum Ergebnis der BASF-Gruppe geliefert, sagte Zwitserloot.
Die Gesellschaft habe vom stark gestiegenen Ölpreis, der im vergangenen Jahr historische Höchststände erreichte, nicht profitiert, sagte Zwitserloot. "Durch die Schwäche des Dollars lag die Notierung auf Euro-Basis 2007 nur 88 Euro-Cent pro Barrel über der Notierung des Vorjahres." Und die Gaspreise seien trotz Koppelung in internationalen Verträgen geringer als der Ölpreis gestiegen.
Einen besonders kräftigen Zuwachs erzielte das deutsch-russische Gemeinschaftsunternehmen WINGAS, an dem Wintershall zur Hälfte beteiligt ist. Trotz eines milden Winters Anfang 2007 steigerte die Gesellschaft ihren Erdgasabsatz um 10 Prozent.
Die erste von zwei geplanten Rohrleitungen der Ostsee-Gaspipeline "Nord Stream" wird nach Worten Zwitserloots 2011 in Betrieb gehen. "2011 werden wir das Ding fertig haben, deshalb werden wir 2009 beginnen müssen." Die Kosten des Projekts, an dem Wintershall zu 24,5 Prozent beteiligt ist, liegen nach jüngsten Schätzungen bei 7,4 Milliarden Euro. "Das ist eine ziemlich harte Zahl", sagte Zwitserloot. dpa br yybb z2 pi
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