15.05.2008 08:40
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RWE: Ertragslage im ersten Quartal belastet, wesentliche Finanzziele bestätigt

Essen (aktiencheck.de AG) - Der Energieversorger RWE AG (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) gab am Donnerstag bekannt, dass seine Ertragslage im ersten Quartal 2008 stärker als im Vorjahr durch regulatorische Maßnahmen belastet war. Zudem habe der Energiehandel erwartungsgemäß nicht das sehr gute Vorjahresergebnis erreicht. Das betriebliche Ergebnis sei daher zurückgegangen. RWE gehe jedoch davon aus, dies in den kommenden Quartalen voll zu kompensieren, weshalb der Jahresausblick im Wesentlichen bestätigt werde.

Den Angaben zufolge erwirtschaftete der Konzern einen Außenumsatz von 13,4 Mrd. Euro. Um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse bereinigt, war dies gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg von 6 Prozent. Wechselkurseffekte hatten einen dämpfenden Effekt, da das britische Pfund gegenüber dem Euro an Wert verlor.

Das EBITDA des Konzerns verringerte sich in den ersten drei Monaten 2008 um 8 Prozent auf knapp 2,9 Mrd. Euro. Das betriebliche Ergebnis sank um 9 Prozent auf 2,5 Mrd. Euro. Das nachhaltige Nettoergebnis, das um Sondereffekte bereinigte Nettoergebnis, stieg um 3 Prozent auf 1,4 Mrd. Euro. Das Nettoergebnis ging aufgrund der Firmenwertabschreibung von American Water auf 809 Mio. Euro deutlich zurück.

Der Außenumsatz des Konzerns wird 2008 voraussichtlich über dem Niveau des Vorjahres liegen. Beim EBITDA und beim betrieblichen Ergebnis erwartet RWE weiterhin, mindestens das Niveau von 2007 zu erreichen. Voraussichtlich um über 10 Prozent wird das nachhaltige Nettoergebnis steigen. Das Unternehmen bestätigt damit den im Februar veröffentlichten Ergebnisausblick für 2008 mit Ausnahme des Nettoergebnisses. Dieses wird sich aufgrund der bekannten Einmalbelastung durch American Water leicht unter Vorjahresniveau bewegen.

Die Aktie von RWE schloss gestern bei 77,58 Euro (+0,34 Prozent). (15.05.2008/ac/n/d)

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