08.05.2008 10:09
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RWE will Netz nicht wegen möglicher EU-Kartellstrafe ... (zwei)

   Großmann verwies darauf, dass auch der RWE-Aufsichtsrat (AR) im vergangenen Jahr bereits einen möglichen Netzverkauf diskutiert habe. Es sei aber damals schon eine Entscheidung gegen eine Veräußerung gefallen. RWE verhandele derzeit mit niemanden über einen Verkauf der Netze und habe auch gar kein Angebot vorliegen. Er könne sich auch nicht vorstellen, dass ein Netzverkauf bei der nächsten AR-Sitzung im September auf der Tagesordnung stehen werde.

   Der Vorstandsvorsitzende schloss aber nicht grundsätzlich aus, dass sich die Haltung zu einem Verkauf des Stromnetzes irgendwann ändern wird. RWE wolle ein "unternehmerischer Eigentümer" der Netze sein, sagte er. Wenn der Konzern aber irgendwann keine Verfügungsgewalt mehr habe und zugleich niedrige Renditen erzielt würden, müsse neu überlegt werden. "Die Trennung von den Netzen wäre für RWE auch keine Frage von Leben und Tod", so Großmann.

   Der Wert des Hochspannungsnetzes liege bei rund 2 Mrd EUR. Die eigentlich geplanten Investitionen für das Kraftwerk Ensdorf seien beispielsweise höher gewesen.

   DJG/hei/brb

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   May 08, 2008 04:08 ET (08:08 GMT)

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